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	<title>Aktiv für Lahntal - Die Grünen &#187; Energie und Klimaschutz</title>
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		<title>Erneuerbare &#8211; ja, bitte! Laufzeitverlängerung &#8211; nein, danke!</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 14:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltige Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist geschafft! Der Bundestag hat die schwarz-gelbe Laufzeit-verlängerung vom vergangenen Herbst zurück und die acht gefährlichsten Reaktoren vom Netz genommen. Für die übrigen wird ein festes Ausstiegsdatum bis 2022 festgesetzt. Damit ist dies ist ein wichtiger Tag für die Bundesrepublik, den die Anti-Atom-Bewegung als ihren großen Erfolg feiern kann. Deutschland steigt aus der Atomkraft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist geschafft! Der Bundestag hat die schwarz-gelbe Laufzeit-verlängerung vom vergangenen Herbst  zurück und  die acht gefährlichsten  Reaktoren vom  Netz genommen. Für die übrigen wird ein festes  Ausstiegsdatum bis 2022 festgesetzt.</strong></p>
<p>Damit ist dies ist ein wichtiger Tag für die Bundesrepublik, den die Anti-Atom-Bewegung als ihren großen Erfolg feiern kann. Deutschland  steigt aus der Atomkraft aus, und es gibt in Deutschland keine  Pro-Atomkraft-Parteien mehr.</p>
<p><span id="more-686"></span>&#8220;Das ist ein toller Erfolg der gesamten  Anti-Atom-Bewegung, aber unser Kampf muss weiter gehen: Bis das letzte  Atomkraftwerk endgültig vom Netz ist werden wir auf schärfere  Sicherheitsbestimmungen drängen und damit versuchen, den Ausstieg zu  beschleunigen. Wir kämpfen weiter für eine ergebnisoffene Endlagersuche, einen  Baustopp in Gorleben und für die Beendigung der Urananreicherung und  Brennelementeproduktion.</p>
<p>Unsere Zustimmung zur Atomgesetznovelle haben  wir uns nicht einfach gemacht. <a title="Ja zum schnellen Atomausstieg" href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/ja-zum-schnellen-atomausstieg.html" target="_blank">Wir  haben als einzige Partei auf einem spannenden Sonderparteitag eine intensive und  engagierte Debatte geführt, nach der sich eine Mehrheit der Delegierten für eine  Zustimmung entschieden hat</a>. Im Falle einer grünen Regierungsbeteiligung  werden wir jedoch alles versuchen, die Rahmenbedingungen so zu ändern, dass das  letzte AKW noch deutlich vor 2022 abgeschaltet wird&#8221;, so Claudia Roth.</p>
<p>Nun gilt es die Energiewende zu gestalten, effizient, nachhaltig und klimafreundlich. Daher lehnen wir die Pläne der der Regierung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien,  Energieeffizienz und Energiesparen als  völlig unzureichend ab. Mit der Förderung zentraler, industrieller Lösungen, anstelle dezentraler, gemeinwirtschaftlicher Anlagen bspw. mit Bürgergeteiligung werden die falschen Weichen gestellt.</p>
<p>Wir Grüne werden uns weiter für eine konsequent Energiewende einsetzen.</p>
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		<title>Enttäuschung über das Scheitern der Umsetzung des Kimaschutzkonzeptes</title>
		<link>http://www.gruene-lahntal.de/2010/12/17/gruene-sind-enttaeuscht/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 17:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsame Presseerklärung der Grünen Vertreter in den Parlamenten von Cölbe, Lahntal und Wetter. Die grünen Vertreter in den Parlamenten von Cölbe, Lahntal und Wetter sind darüber enttäuscht, dass eine konsequente Umsetzung des im Nordkreis gemeinsam erarbeiteten Klimaschutz-konzeptes gescheitert ist. Nach Münchhausen hat am Dienstag auch das Parlament in Wetter die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Gemeinsame Presseerklärung der Grünen Vertreter in den Parlamenten von Cölbe, Lahntal und Wetter.</h2>
<p>Die grünen Vertreter in den Parlamenten von Cölbe, Lahntal und Wetter sind darüber enttäuscht, dass eine konsequente Umsetzung des im Nordkreis gemeinsam erarbeiteten Klimaschutz-konzeptes gescheitert ist.</p>
<p>Nach Münchhausen hat am Dienstag auch das Parlament in Wetter die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes mit der Einrichtung einer von allen vier Kommunen gemeinsam getragenen und vom Bund geförderten Stelle abgelehnt.</p>
<p><span id="more-520"></span>Dies ist ein großer Rückschlag für die Klimaschutzziele des Landkreises. Nur mit großen Anstrengungen in den Kommunen sind die ambitionierten Ziele des Landkreises Marburg-Biedenkopf &#8211; beispielsweise bis zum Jahr 2040 100% der benötigten Heizenergie regional und erneuerbar zu erzeugen &#8211; zu erreichen. Die vier Kommunen Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter hätten hier einen bedeutenden Beitrag leisten können, wenn die Umsetzung der im Klimaschutzkonzept nieder geschriebenen Maßnahmen zu Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und den Ausbau erneuerbarer Energien durch einen &#8220;Energiemanager&#8221; in den nächsten drei Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis angestoßen worden wäre.</p>
<p>Wie erfolgreiche Beispiele vor allem aus den südlichen Bundesländern zeigen, profitieren von solch einer Stelle im hohem Maß das örtliche Handwerk, die Dienstleister und das produzierende Gewerbe, insgesamt somit die regionalen Wirtschaftskreisläufe und damit natürlich auch die Kommunen.</p>
<p>Die Chance, einen dynamischeren Prozess zur zukunftsfähigen und klimaschonenden Energie-versorgung in unserer Region, mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Bund voran zu treiben,<br />
wurde einfach vertan.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass dies nur ein kleiner Rückschlag auf unserem Weg, hin zu einer umfassenden Energiewende ist. Cölbe und Lahntal werden nun erst einmal alleine der Empfehlung aus dem Klimaschutzkonzept – einen Klimaschutzbeauftragten zu installieren- folgen und hoffen, dass Münchhausen und Wetter sich noch anschließen. In den Parlamenten haben Vertreter aller Fraktionen erklärt, dass sie an den Zielen grundsätzlich festhalten. Doch die Umsetzung der Maßnahmen wird bei leeren Kassen und ohne die nur für kurze Zeit verfügbare und mittlerweile gegenüber der Planung gar erhöhten Bundesförderung zwangsläufig langsamer verlaufen.</p>
<p>Die Grünen im Nordkreis werden sich auch weiter konsequent für das Erreichen der Klimaschutz-ziele von EU, Bundesregierung bis hin zum Landkreis einsetzen. Eine zukunftsfähige und klimaschonende Energieversorgung, die größere Unabhängigkeit von den Preissteigerungen fossilen Brennstoffen ermöglicht, ist ein Wettbewerbsvorteil für unsere Region und ein Gewinn für Mensch und Umwelt.</p>
<p><em>Cölbe, Lahntal, Wetter am 17. Dezember 2010</em></p>
<p>Ute Hoppe                                 Barbara Seitz                          Klaus Gerber</p>
<p>Fraktionsvorsitzende                   Fraktionsvorsitzende             Fraktionsvorsitzender<br />
Cölbe                                         Lahntal                                    Wetter</p>
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		<title>Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 08:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
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		<description><![CDATA[Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen. Die Gemeindevertretung fasste am 22. Juni den Beschluss das Stromnetz selbst erwerben und anschließend gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg in einer neuen Stromnetzgesellschaft betreiben zu wollen. Mit 20 Ja-Stimmen votierte die klare Mehrheit dafür, die Konzession nicht mehr an den bisherigen Stromnetzbetreiber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die  Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen. Die Gemeindevertretung  fasste am 22. Juni den Beschluss das Stromnetz selbst erwerben und  anschließend gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg in einer neuen  Stromnetzgesellschaft betreiben zu wollen. Mit 20 Ja-Stimmen votierte  die klare Mehrheit dafür, die Konzession nicht mehr an den bisherigen  Stromnetzbetreiber E-ON zu vergeben, sondern treuhänderisch an den  Mitbewerber Stadtwerke Marburg mit dem Ziel des gemeinsamen Betriebs.  Sechs Nein-Stimmen kamen von der CDU-Fraktion. Die endgültige  Entscheidung über die Details des Netzbetriebs kann erst getroffen  werden, wenn der Kaufpreis für das Netz feststeht. Dies wird nach aller  Erfahrung erst durch eine Gerichtsentscheidung der Fall sein. Der  Entscheidungsweg in Lahntal war von den Kommunalpolitikern der übrigen  18 Kommunen im Landkreis, bei denen die Konzessionsvergabe ansteht,  genauestens beobachtet worden.</p>
<p>Die Lahntaler Grünen begrüßen das klare Votum des Lahntaler Parlaments. Die Grünen Gemeindevertreter haben diese Entscheidung mitgetroffen, da der Betrieb des Stromnetzes ein wichtiger Teil  der kommunalen Daseinsvorsorge darstellt.</p>
<p><a title="Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes" href="http://www.lahntalk.de/2010/06/22/lahntal-entscheidet-ueber-rekommunalisierung-des-stromnetzes/" target="_self">»  mehr zum Thema … </a></p>
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		<title>Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 16:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gemeindevertretung von Lahntal entscheidet heute im DGH Caldern über den ersten Schritt zur Rekommunalisierung des Lahntaler Stromnetzes. Am gestrigen Montagabend hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Lahntaler Gemeindevertretung gegen die Stimme des CDU-Vertreters und bei zwei Enthaltungen der Vorlage des Gemeindevorstands zugestimmt. Die Konzession soll danach nicht mehr dem bisherigen Netzbetreiber E-ON gegeben werden, sondern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft" style="margin: 2px;" title="Rekommunalisierung des Stromnetzes" src="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/06/stromnetz3-300x225.jpg" alt="" width="235" height="176" />Die Gemeindevertretung von Lahntal entscheidet heute im   DGH Caldern über den ersten Schritt zur  Rekommunalisierung des  Lahntaler Stromnetzes. Am gestrigen Montagabend hatte der Haupt- und  Finanzausschuss der Lahntaler  Gemeindevertretung gegen die Stimme des  CDU-Vertreters und bei zwei Enthaltungen der Vorlage des  Gemeindevorstands zugestimmt. Die Konzession  soll danach nicht mehr dem  bisherigen  Netzbetreiber E-ON gegeben werden, sondern,  soweit am  Ende der Verhandlung über  den Wert des Netzes eine  wirtschaftlich  tragfähiger Rückkauf möglich erscheint,  das  Stromnetz soll künftig  durch eine kommunale Netzgesellschaft betrieben   werden.</em></p>
<p><span id="more-330"></span></p>
<h2>Langer Weg zur Entscheidung</h2>
<p>Die  Gemeindevertretung  von Lahntal stimmt am Dienstagabend ab 20  Uhr im   Dorfgemeinschaftshaus Caldern nach einer 1  ½ jährigen  Entscheidungsfindung über  die Vergabe der Stromkonzession ab. Dieser   lange Prozess war bis April diesen   Jahres  einvernehmlich beschritten  worden. Zwei Entscheidungen in 2009  legten die Richtung fest: die  Gründung einer interkommunalen   Stromnetzgesellschaft vorrangig in  Zusammenarbeit mit den Stadtwerken   Marburg. Erst im April, nachdem  E-ON speziell die CDU-Kommunalpolitiker  zu einer   Informationsveranstaltung in die Dammmühle geladen hatte,  wurde das  gemeinsame  Ziel von deren Fraktionsmigliedern in Frage gestellt. Ein  neuer Vertreter wurde in die Stromnetz-Kommission geschickt. Dieser   drängte darauf, dass auch  E-ON noch einmal ein   nachbessertes Angebot vorstellen soll, dass auch ein  51%iges Eigentum   am Stromnetz enthielt.</p>
<h2>Ungleiche Angebote</h2>
<p>Dies entsprach damit zwar nicht den bisherigen Beschlüssen der    Gemeindevertretung, sollte aber dennoch wie ein gleichwertiges Angebot   mit dem  der Stadtwerke verglichen werden. Das Angebot zu einem 51%igen   Eigentum am  Stromnetz der E-ON wurde schließlich in der letzten Woche   bei der Vorstellung des abschließenden Angebots wieder zurückgezogen   und stattdessen der Einstieg in die E-ON-AG und  die Verlagerung der  Niederlassung von Gisselberg nach Lahntal mit   entsprechenden  Gewerbesteuereinnahmen zugesichert. Lahntaler Kommunalpolitiker konnten  daraufhin sich einiges an Kommentaren aus den Nachbarkommunen anhören,  die von Belustigung, über Neid bis Unmut alle Emotionen enthielten:  Finte! E-ON hat Euch dann in der  Hand! Wollt Ihr Euch  kaufen lassen?</p>
<h2>Große  öffentliche Aufmerksamkeit</h2>
<p>Trotz eines erheblichen Drucks auf die  Entscheidungsträger von   Lahntal, trotz der außerordentlich großen  öffentlichen Aufmerksamkeit   und der Beobachtung durch die Vertreter der  Nachbarkommunen, die   abwarten, wie sich Lahntal entscheiden wird, hat  sich die  überwiegende  Mehrheit der Mitglieder der  Stromnetzkommission nicht auf  Ihrem Weg  beirren  lassen. Ein Fragenkatalog wurde aus zwei verschiedenen Vorlagen  ergänzt und präzisiert in ein Dutzend Punkten ausgearbeitet. Die  Antworten der beiden Bewerber wurden gegenübergestellt und den  Mitgliedern des Gemeindevorstandes und den Fraktionen zur Bewertung  übergeben.</p>
<h2>Erster Schritt zum Netzrückkauf</h2>
<p>Der mit etwa 40 Beobachtern gut besuchte Haupt- &amp;    Finanzausschuss hat nun am Montag Abend empfohlen den ersten Schritt zur  Rekommunalisierung des   Lahntaler Stromnetzes zu machen. Zuvor hatte  der Ausschuss einen Änderungsantrag der CDU mit 4:1 Stimmen abgelehnt,  der  unter  anderem die Vergabe der Konzession an Eon unter  der  Voraussetzung  einer  Garantie für die angebotene Gewerbeansiedlung  und  Verhandlungen  über  ein Beteiligungsmodell mit Eon vorsah. Die  Stadtwerke Marburg sollen beauftragt werden, mit dem  bisherigen   Betreiber  E-ON über den Kauf des Stromnetzes zu verhandeln.  Ergänzend   heißt es nun in  der Beschlussvorlage des Gemeindevorstandes:  “Allerdings ist vorgesehen, das  Netz für die  Gemeinde  Lahntal selbst  zu erwerben.” Wenn dieser Weg erfolgreich begangen wird, folgt die  Gemeinde Lahntal der Empfehlung des DStGB, „die Chance zu nutzen in  Netzbetrieb und Versorgung“ im Sinne der Daseinsvorsorge „einzusteigen“.  „Zahlreiche Praxisbeispiele belegen erfolgreiche Netzübernahmen“,  schreibt der DStGB in der Pressemitteilung zur Vorstellung des aktuellen  Leitfadens zur Stromnetzkonzession. Stadtwerke in kommunaler Hand sind  für den DStGB Partner für „regionales Wirtschaftswachstum,  Nachhaltigkeit und Klimaschutz“.</p>
<p>Erstveröffentlichung unter <a title="Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes" href="http://www.lahntalk.de/2010/06/22/lahntal-entscheidet-ueber-rekommunalisierung-des-stromnetzes/" target="_blank">Lahntalk, 2010 </a></p>
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		</item>
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		<title>Auf dem Weg zu einer klimaschonenden Energieversorgung</title>
		<link>http://www.gruene-lahntal.de/2010/04/06/auf-dem-weg-zu-einer-klimaschonenden-energieversorgung/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 21:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Exkursion zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Exkursion</em><em> zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis</em></h2>
<p><em>Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen.<br />
Am Beispiel der besichtigten Anlagen wurden die unterschiedlichen Aspekte auf dem Weg zu 100% erneuerbarer Energie im Landkreis aufgezeigt. Ein besonderer Augenmerk lag hierbei auf versteckte Potenziale, die Wirkung des demographischen Wandels auf die Energieversorgung im ländlichen Raum, die Sanierung kommunaler Liegenschaften und einen ausgewogenen Energiemix und seine intelligente Steuerung gerichtet.</em></p>
<p><strong><span id="more-317"></span>Vorbildliche Nutzung vorhandenen Potenzials</strong></p>
<p>Gleich die erste Station war ein Highlight, da hier in vorbildlicher Weise das vorhandene Potenzial eines Holz verarbeitenden Betrieb von 24.000 Tonnen an Holzabfall pro Jahr, sehr effizient sowohl zur Wärme als auch zur Stromerzeugung verwendet wurde. Das neue Biomasse-ORC-Heizkraftwerk war notwendig geworden, um den gestiegenen Wärmebedarf für die Holztrocknung sicher zu stellen. Die Ortsvorsteherin Carola Carius erkannte mögliche Synergieeffekte, da die Fleckenbühler, die nur 600 Meter entfernt ihr Hofgut betreiben, zur gleichen Zeit überlegen zum Ersatz ihrer in die Jahre gekommen Hackschnitzelheizung zu ersetzen. So sorgt die 7,2 MW Feuerung für die Trocknung, für die Wärmeversorgung sowohl des Unternehmens, als auch über eine Nahwärmeleitung des Hofgut und erzeugt gewissermaßen als Abfall noch Strom. Mit einer Erweiterung des Nahwärmenetzes könnten noch bis zu 300 Einfamilienhäusern in Schönstadt versorgt werden, da noch eine Wärmekapazität von 2 bis 3 Megawatt zur Verfügung stehen.</p>
<p>Ausgelöst durch den Besichtigungswunsch beschlossen die Partner an diesem Tag die offizielle Einweihung der Nahwärmeversorgung vorzunehmen. Das Engagement von Carola Carius wurde von allen Anwesenden besonders hervorgehoben. Landrat Robert Fischbach verwies auf den Besuch einer Delegation in Güssing, wo die Verwirklichung der Energievision des Landkreises einer 100%igen Versorgung mit erneuerbaren Energien zu besichtigen war. Der Cölber Bürgermeister Volker Carle sah diese Anlage als ein wichtiges Beispiel was mit einem Klimaschutzkonzept für die Nordkreiskommunen erreicht werden kann.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Wege zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern</strong></p>
<p>Die Exkursion führte dann weiter zum Bioenergiedorf Oberrosphe, dann zu einer kommunalen Sanierungsmaßnahme nach Münchhausen und schließlich zur Nahwärmeversorgung eines Neubaugebietes in Sterzhausen. Hierdurch wurden die Unterschiede von einer privatwirtschaftlichen Verwertung von Abfallstoffen gegenüber einer genossenschaftlichen Lösung, wie in Wetter-Oberrosphe oder einer kommunalen, wie in Lahntal-Sterzhausen deutlich. Hans Bertram von der Bioenergiedorf-Genossenschaft demonstrierte den Besuchern die Holzhackschnitzelfeuerung und berichtete von der Herausforderung ein Nahwärmenetz in einem Dorfkern zu erstellen.</p>
<p>In Münchhausen konnten Bürgermeister Peter Funk und der Gemeindebrandinspektor<strong><em> </em></strong>Bernd Berghöfer über die erfolgreiche energetische Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus berichten. Dort wurde zudem eine sehr flexible Holzfeuerung eingebaut, in der auch der kommunale Gehölschnitt verfeuert werden kann. Hans-Hermann Zacharias<em> </em>von der Waldbesitzergemeinschaft Wollmar informierte zudem über deren konkrete Pläne zur Errichtung von drei Windrädern.</p>
<p>Als letztes Beispiel konnte Herr Thorsten Gerhard die Heizzentrale zu Versorgung eines Neubaugebiets in der Mehrzweckhalle von Sterzhausen vorstellen. Der geringe Wärmebedarf von Neubauten macht ein solches Netz nur in Verbindung mit größeren Liegenschaften, wie etwa kommunalen, wirtschaftlich sinnvoll. Zwei weitere derartige Projekte mit Blockheizkraftwerken sind in Lahntal geplant.</p>
<p><strong>Eine rundum informative Exkursion</strong></p>
<p>Eine Mittagspause im Heimatmuseum Oberrosphe mit Besichtigung, die Vorstellung der Funktion des reaktivierten Rinnensystems der Lahn zwischen Caldern und Sterzhausen durch den Gewässerbauer Dr. Klaus Träbing<em>, </em>Guntram Ohm-Winter vom Regierungspräsidium Gießen<strong><em> </em></strong>und den NaBu-Vorsitzenden Karl Busch rundeten die sehr informative Tour ab. Den Abschluss bildete schließlich ein Besuch der Pflegeeinrichtung des Elisabethvereins Krafts Hof in Sterzhausen, die von Ernst Boltner, dem Geschäftsführer vorgestellt wurde. Auch der neue Generationstreffpunkt in Krafts Hof die eine Woche später eröffnet wird, konnte schon besichtigt werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bücherei in der “Neuen Mitte” eröffnet</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 17:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherei]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Generationen-Treff]]></category>
		<category><![CDATA[Goßfelden]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Begegnungszentrum in  Goßfeldens “Neuer Mitte” füllt sich mit Leben. Als erstes Angebot der Gemeinde konnte am 20. Februar die Bücherei in Goßfelden Ihre Pforten öffnen. Zum Start veranstaltete die Bücherei eine Lesung der Kinderbuchautorin Frauke Nahrgang aus Stadtallendorf. Sie hat die erfolgreiche Kinder-Fußball-Reihe Teufelskicker – verfasst, die in mehrere Sprachen übersetzt unmd auch als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="attachment_125"><a href="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/03/buecherei.jpg"><img class="alignright" style="margin: 2px;" title="Wiedereröffnung der Bücherei - Photo: Michael Agricola, (c) 2010" src="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/03/buecherei-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></div>
<p>Das Begegnungszentrum in  Goßfeldens “Neuer Mitte” füllt sich mit Leben. Als erstes Angebot der Gemeinde konnte am 20. Februar die Bücherei in Goßfelden Ihre Pforten öffnen.</p>
<p>Zum Start veranstaltete die Bücherei eine Lesung der Kinderbuchautorin Frauke Nahrgang aus Stadtallendorf. Sie hat die erfolgreiche Kinder-Fußball-Reihe <em>Teufelskicker</em> – verfasst, die in mehrere Sprachen übersetzt unmd auch als Hörspielreihe veröffentlicht wurde. Am 11. März kommt der Film <em>Teufelskicker – Der Film</em> ins Kino.</p>
<p><span id="more-305"></span>Zur Eröffnung sorgte der Schulverein der Otto-Ubbelohde-Schule für Kaffee und Kuchen. Der Ortsvorsteher Wilfried Lies dankte der Leiterin der Bücherei Patricia Agricola für ihr Engagement und die Fraktionvorsitzende der Grünen Barbara Seitz brachte als Geschenk zur Wiedereröffnung eine Spende für die Bücherei mit.</p>
<p>Der ehemalige Einkaufsmarkt wurde durch die Gemeinde Lahntal aus einer Zwangsversteigerung erworben und im Rahmen des Konjunkturpaketes saniert. Zwei Mietwohnungen sorgen für eine dauerhafte Wirtschaftlichkeit dieses nunmehr wesentlich aufgewerteten Objektes in der “Neuen Mitte” von Goßfelden, die durch ein Gesundheitszentrum, eine Pflegeeinrichtung und altersgerechte Wohnungen vervollständigt wird.</p>
<p>Der Ortsvorsteher wird in dem Begegnungszentrum künftig seine Bürgersprechstunden einem neuen Büro abhalten und ein kleines Bürgercafé wird dort das Angebot abrunden. Energetisch versorgt werden alle Gebäude  durch ein gemeinsames Nahwärmenetz, dass durch ein Blockheizkraftwerk bilanzmäßig betrieben mit Biogas gespeist wird.</p>
</div>
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		<title>Lahntal will Energie- und Klimaschutz-Qualitätsmanagment aufbauen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 20:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit zwei Beschlüssen hat die Gemeindevertretung am 27. August die Weichen für eine weitreichende Entwicklung von Lahntal zu einem verantwortungsvollen Energieeinsatz gesetzt. Die Gemeinde wird in einem interkommunalen gemeinschaftsprojekt kommunale Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung des Klimaschutzes erarbeiten und sich am European Energie Award beteiligen. Dies beinhaltet den Aufbau eines Energie- und Klimaschutz-Qualitätsmanagments. Praxisbeispiel Wolfhagen Wie eine solche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gruene-lahntal.de/wp-content/uploads/2008/11/wind.jpg"><img class="size-medium wp-image-155 alignright" title="Windkraft" src="http://www.gruene-lahntal.de/wp-content/uploads/2008/11/wind-300x225.jpg" alt="Windkraft" width="210" height="158" /></a>Mit zwei Beschlüssen hat die Gemeindevertretung am 27. August die Weichen für eine weitreichende Entwicklung von Lahntal zu einem verantwortungsvollen Energieeinsatz gesetzt. Die Gemeinde wird in einem interkommunalen gemeinschaftsprojekt kommunale Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung des Klimaschutzes erarbeiten und sich am European Energie Award beteiligen. Dies beinhaltet den Aufbau eines Energie- und Klimaschutz-Qualitätsmanagments.</p>
<p><strong>Praxisbeispiel Wolfhagen</strong><br />
Wie eine solche Entwicklung zu einem verantwortungsvollen kommunalen Energieeinsatz im einzelnen gestaltet werden kann, lässt sich am Beispiel Wolfhagen ablesen. Die Stadt Wolfhagen (14.000 Einwohner) möchte bis zum Jahr 2015 ihren gesamten Strombedarf selbständig aus Erneuerbaren-Energien-Anlagen decken und eine ausgeglichene CO2-Bilanz vorweisen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stadt das Stromnetz vom Netzbetreiber zurückgekauft und verschiedene Erneuerbare-Energien-Projekte geplant. „Mit dem Netzrückkauf kann die Stadt wieder eine eigenständige, kommunale Energiepolitik betreiben. Deshalb ist der Rückkauf für unsere Stadt so wichtig“, betont Bürgermeister Reinhard Schaake. Der Hauptteil der Energie soll in Zukunft aus Windenergieanlagen, Solarzellen und Biomassekraftwerken stammen. Die Stadt verspricht sich von diesem Engagement neben dem Klimaschutz, eine stärkere lokale Wertschöpfung und attraktivere Standortbedingungen.</p>
<p><strong>Herr im eigenen Haus<br />
</strong>Die Stadtwerke Wolfhagen, ein Tochterunternehmen der Stadt setzt auf eine selbstbestimmte und unabhängige Energiepolitik. Dafür ist es von großer Bedeutung, im Besitz des Netzes zu sein. Als erste Gemeinde in Nordhessen kauften die Wolfhagener Stadtwerke das Stromnetz von E.on zurück, um künftig die Stromproduktion und Verteilung selbst in die Hand zu nehmen. Problematisch war der hohe Verkaufspreis: Nach Einschätzung des städtischen Versorgers lag der geforderte Kaufpreis über 180 Prozent des tatsächlichen Werts. Die Stadt zahlte die Summe von 2,4 Millionen Euro &#8211; unter Vorbehalt. Man wollte möglichst schnell eigene Schwerpunkte in der kommunalen Energiepolitik setzen.</p>
<p><strong>Rückkauf der Netze &#8211; Ein scharfes Schwert<br />
</strong>Praktisch haben die vier großen Energieversorger die Netze in Deutschland unter sich aufgeteilt und beeinflussen so erheblich die Energiepolitik. Das Kartellamt sieht auf dem deutschen Energiemarkt durch „ kartellrechtliche unzulässige Kooperationen“ der großen Stromkonzerne den Wettbewerb behindert. Wo kein Wettbewerb herrscht, wird der Status quo konserviert. Ein schneller Ausbau der Erneuerbaren Energien auf kommunaler Ebene wurde dadurch jahrelang verzögert. Doch die Kommunen haben das Recht, die ursprünglich im kommunalen Besitz befindlichen Netze zurückzukaufen. „Die Kommunen verfügen mit den Konzessionsverträgen über ein scharfes Schwert, mit dem sie sich gegen die Willkür der Energieriesen wehren und ihre Energieversorgung wieder selbst in die Hand nehmen können“, erklärt der Geschäftsführer der Stadtwerke Wolfhagen Martin Rühl. Auf dem Weg zur 100-Prozent-Kommune Erneuerbare-Energien-Anlagen tragen derzeit in Wolfhagen rund 7 Prozent zur Stromversorgung bei. Die Nordhessen planen den Bau eines großen Windparks. Mit fünf modernen Windenergieanlagen ließen sich über 25 Millionen Kilowattstunden pro Jahr produzieren und so mehr als die Hälfte des jährlichen Strombedarfs decken. Eine Vorabuntersuchung hat ergeben, dass einige Windstandorte Küstenqualität haben und somit über 3000 Stunden Vollaststunden im Jahr durchaus möglich sind. Mit weiteren Projekten, wie der Installation von Photovoltaikanlagen, Biogasanlagen und Energieeinsparungen wollen die Stadtwerke bis zum Jahr 2015 ihren gesamten Strombedarf selbständig und umweltfreundlich erzeugen.</p>
<p><strong>Mit den Bürgern für die Bürger<br />
</strong>Die Stadtwerke möchten die Erneuerbaren-Energien-Projekte mit großer Akzeptanz bei den Bürgern umsetzen. Vor diesem Hintergrund werden regelmäßig Informationsveranstaltungen durchgeführt. Bekanntmachungen in der Lokalzeitung und Exkursionen zu Anlagen in anderen Gemeinden runden eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit ab. „Für den Erfolg unseres Projektes ist die Beteiligung der Wolfhagener Bürger von entscheidender Bedeutung. Solch eine historische Weichenstellung betrifft alle Bürger. Dieses Projekt steht und fällt mit ihnen“, betont Bürgermeister Reinhard Schaake. Um die Identifikation zu erhöhen, können sich die Wolfhagener Bürger finanziell am Windpark beteiligen. „Mit einer Einlage von beispielsweise 2.500 Euro könnten Bürger als Miteigentümer auch finanziell vom Windpark profitieren und auf ihrer Stromrechung zugleich die Abrechung ihrer anteiligen Vergütung an der Stromproduktion erhalten“, rechnet der Stadtwerke-Chef Martin Rühl vor.</p>
<p><strong>Stadt holt sich wissenschaftliche Unterstützung<br />
</strong>Wissenschaftliche Unterstützung erhalten die Wolfhagener vom Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien, kurz deENet. Mit dem Projekt &#8220;Entwicklungsperspektiven für nachhaltige 100%-Erneuerbare-Energie-Regionen in Deutschland&#8221; verfolgt die deENet das Ziel, Kommunen und Regionen bei der Umstellung auf eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien wissenschaftlich zu begleiten und zu beraten. „Die Region kann überproportional profitieren, wenn wir die Chancen, die sich durch die Umstrukturierung in der Energiewirtschaft ergeben, systematisch nutzen“, erklärte der Geschäftsführer der deENet, Martin Hoppe Kilpper, auf einer Informationsveranstaltung in der Wolfhagener Stadthalle. Dabei gehe es um Faktoren wie Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und Kaufkraftbindung. In Bezug auf Beschäftigung sei die Erneuerbaren-Energien-Branche im Jahr 2020, so Hoppe-Kilpper, genauso bedeutend wie die Automobilindustrie heute.“</p>
<p><strong>Projekt mit Vorbildwirkung<br />
</strong>Der Rückkauf und die angestrebten Erneuerbaren-Energien-Projekte haben eine enorme positive Ausstrahlung. Im Frühjahr 2008 besuchten die Bürgermeister von fünf Kommunen die nordhessische Gemeinde. Die Möglichkeiten einer unabhängigen und selbstbestimmten Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien waren von besonderem Interesse. „Wir lassen andere Kommunen gern an unseren Erfahrungen mit der Netzübernahme teilhaben, damit sie auch eine abgewogene Entscheidung treffen können“, betont Martin Rühl. Einige Kommunen könnten dieses Angebot bereitwillig aufnehmen. Allein im Landkreis Kassel schätzt man, dass ein Großteil der 29 Städte und Gemeinden den Rückkauf ihres eigenen Netzes anstreben. <br />
<small><span style="font-size: x-small;"><em>Erstveröffentlichung am Mittwoch, den 17. September 2008 unter </em></span><a title="Lahntal will Energie- und Klimaschutz-Qualitätsmanagment aufbauen" href="http://www.lahntalk.de/2008/09/lahntal-will-energie-und-klimaschutz.html" target="_blank"><span style="font-size: x-small;"><em>www.lahntalk.de</em></span></a><span style="font-size: x-small;"><em><br />
</em></span></small><em>Pressemitteilung http://www.kommunal-erneuerbar.de, September 2008 / eigener Bericht</em></p>
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		<title>Solarmesse 2008 &#8211; 4 Regionalmesse für Erneuerbare Energien</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2008 17:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Solarmesse]]></category>

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		<description><![CDATA[4. Solarmesse am Samstag, den 17. und Sonntag, den 18. Mai 2008 im &#8220;Haus am Wollenberg&#8221;, Lahntal-Sterzhausen, Schulstraße 14. Die offizielle Eröffnung findet am Samstag um 14:00 Uhr statt! Erstmals wird die nun schon traditionelle Messe in diesem Jahr gemeinsam von den Gemeinden Cölbe, Lahntal, Münchhausen und der Stadt Wetter veranstaltet. Zu Beginn der bundesweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>4. Solarmesse am<br />
<strong>Samstag, den 17. und Sonntag, den 18. Mai 2008<br />
im &#8220;Haus am Wollenberg&#8221;, Lahntal-Sterzhausen, Schulstraße 14. </strong><br />
Die offizielle Eröffnung findet am Samstag um 14:00 Uhr statt!</p>
<p>Erstmals wird die nun schon traditionelle Messe in diesem Jahr gemeinsam von den Gemeinden Cölbe, Lahntal, Münchhausen und der Stadt Wetter veranstaltet.<br />
Zu Beginn der bundesweiten Woche der Sonne vom 16.- 25. Mai 2008 bieten die regionalen Anbieter im Bereich der erneuerbaren Energien einen Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Sonnenenergie und Biomasse.</p>
<p>Am Abend zuvor findet eine Podiumsdiskussion mit den Schwerpunktthemen der Solarmesse statt, am<br />
<strong>Freitag, den 16. Mai 2008, 19:00 Uhr im<br />
Dorfgemeinschaftshaus Lahntal-Caldern, Kernbacher Straße 3. </strong><br />
Das Podium wird aus hochrangigen Experten und Politikern aus dem Landkreis gebildet:</p>
<li>Robert Fischbach Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf</li>
<li>Christoph Geiger Vorstand des Dt. Energiepellet-Verbandes</li>
<li>Hans-Joachim Henkel Vorstand Bioenergiedorf Oberrosphe e.V.</li>
<li>Erwin Koch Vorsitzender des Kreisbauernverbands</li>
<li>Fabio Longo Vorstand der Eurosolar<br />
<h4>Vortragsprogramm</h4>
<p><strong>Samstag, 17.5. ab 12:00 </strong></li>
<li>12:00 &#8220;Wärme von der Sonne&#8221; Die Energie von Heute und für Morgen Bernd Knoop, Paradigma</li>
<li>13:00 Pause (Offizielle Eröffnung um 14:00 Uhr)</li>
<li>15:00 &#8220;Holz der Heimische Brennstoff&#8221; Verfügbarkeit von Holz im Landkreis MR Thorsten Weyer, Energiezentrum Hessen</li>
<li>16:00 &#8220;Virtuelles Kraftwerk Hessen-Mitte&#8221; Klein-KWK &#8211; Konzept und die Chancen eines virtuellen Kraftwerks Dipl.-Ing. Hans Hermann Freischlad, SENER-TEC Zentrum Hessen Mitte</li>
<li>17:00 &#8220;Das neue SolarGeo &#8211; Energiesystem&#8221; Effiziente Nutzung von solarer und geothermischer Energie Bernd Steidl, Roth-Werke</li>
<li>18:00 Abschluss<br />
<strong>Sonntag, 18.5. ab 11:00 Uhr</strong></li>
<li>11:00 &#8220;Holz der Heimische Brennstoff&#8221; Verfügbarkeit von Holz im Landkreis Marburg-Biedenkopf Thorsten Weyer, Energiezentrum Hessen</li>
<li>12:00 &#8220;Strom aus der Sonne&#8221; Bürgersonnenkraftwerke Volker Klös, Sonneninitiative Marburg</li>
<li>13:00 Pause</li>
<li>14:00 &#8220;Das neue SolarGeo &#8211; Energiesystem&#8221; Effiziente Nutzung von solarer und geothermischer Energie Bernd Steidl, Roth-Werke</li>
<li>15:00 &#8220;Virtuelles Kraftwerk Hessen-Mitte&#8221; Klein-KWK &#8211; Konzept und die Chancen eines virtuellen Kraftwerks Dipl.-Ing. Hans Hermann Freischlad, SENER-TEC Zentrum Hessen Mitte</li>
<li>16:00 &#8220;Heizen mit Holzpellets&#8221; Die Energie von Heute und für Morgen Bernd Knoop, Paradigma</li>
<li>18:00 Abschluss</li>
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		<title>Schwarz-Rote Mehrheit lehnt Klimaschutzantrag der Grünen ab</title>
		<link>http://www.gruene-lahntal.de/2007/12/19/schwarz-rote-mehrheit-gegen-klimaschutzantrag/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 16:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Minderung]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosteneinsparung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lahntaler Grüne für CO2-Minderung und Heizkosteneinsparung Ein Antrag der Lahntaler Grünen zur CO2-Minderung und Heizkosteneinsparung wurde in der Gemeindevertretersitzung am Dienstag mit den Stimmen von SPD, CDU und der Wählergemeinschaften abgelehnt. Die Grünen hatten vorgeschlagen den Gemeindevorstand zu beauftragen, die Liegenschaften hinsichtlich der Notwendigkeit von energetischen Sanierungen zu prüfen und ggf. Machbarkeitstudien für die Erneuerung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Lahntaler Grüne für CO2-Minderung und Heizkosteneinsparung<br />
</em>Ein Antrag der Lahntaler Grünen zur CO2-Minderung und Heizkosteneinsparung wurde in der Gemeindevertretersitzung am Dienstag mit den Stimmen von SPD, CDU und der Wählergemeinschaften abgelehnt. Die Grünen hatten vorgeschlagen den Gemeindevorstand zu beauftragen, die Liegenschaften hinsichtlich der Notwendigkeit von energetischen Sanierungen zu prüfen und ggf. Machbarkeitstudien für die Erneuerung von Heizungsanlagen in Auftrag zu geben.</p>
<p>Letzere sollten im Rahmen des Modellprojektes BIOREGIO-Holz für die Gemeinde kostenneutral sein. Bei der Prüfung sollte darauf geachtet werden, dass bei der Umrüstung von Heizanlagen erneuerbaren Energien der Vorzug gegeben wird. Nachdem das Parlament in der Sitzung erfahren musste, dass ein entsprechender SPD-Dringlichkeitsantrag zur Stromlieferung vorerst vom Gemeindevorstand nicht umgesetzt werden konnte und der Umweltausschuss es gar abgelehnt hatte, sich mit dem Thema zu beschäftigen, zeigte die bürgerliche Mehrheit erneut, dass sie an der praktischen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen kein ernsthaftes Interesse hat.<br />
Der Antrag beinhaltete keine Fristen zur Umsetzung und ließ es offen für welche Liegenschaften der Gemeindevorstand eine Notwendigkeit erkennt und Machbarkeitsstudien in Auftrag gibt. Ausdrückliche Hinweise der Fraktionsvorsitzenden Barbara Seitz auf die Offenheit des Antrags ohne Einschränkungen zu prüfen, wurden als Verpflichtung interpretiert, obwohl diese im Antragstext ausdrücklich ausgeschlossen ist. Die schwarz-rote Mehrheit unternahm keinerlei Bemühung ihre Fehlinterpretation durch eine Umformulierung des Antrags auszuräumen, sondern lehnte den Antrag ab.<br />
So wurde es zu Lasten der gemeindlichen Finanzen versäumt, frühzeitig Weichen in Richtung CO2-Minderung und Heizkosteneinsparung zu stellen. Im Haushalt ist die Finanzierung der Prüfung einiger weniger Liegenschaften hinsichtlich der Notwendigkeit von energetischen Sanierungen vorgesehen. Der nicht von der Verwaltung zu bewältigende Teil dieser Prüfung, die Bedarfsermittlung und die Frage nach der Verwendung von Holz, wäre für die Gemeinde kostenneutral zu erledigen gewesen. Es wurde die Chance vertan, dadurch mehr Mittel zur Verfügung zu haben, um den Einsatz weiterer Erneuerbarer Energieträger zu prüfen, wie des in Lahntal anfallenden Klärgases oder des demnächst vor Ort gepressten Rapsöls in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen.<br />
Die Lahntaler Grünen erinnern seit sieben Jahren kontinuierlich an die Verantwortung der Gemeinde hinsichtlich CO2-Minderung und Heizkosteneinsparung. Doch besonders beim Einsatz von Erneuerbaren Energien hat das Lahntaler Parlament es bisher versäumt, sich dieser globalen Herausforderung zu stellen.<br />
Bleibt zu hoffen, dass nun eine Änderung des Denkprozesses einsetzt, wie sie sich in der Haushaltsrede des Bürgermeisters Manfred Apell andeutete. Er schloss zum ersten Mal Windkraftanlagen auf Lahntaler Grund nicht mehr aus.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Energieentwicklungskonzept prämiert</title>
		<link>http://www.gruene-lahntal.de/2007/10/17/energieentwicklungskonzept-praemiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 17:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltige Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Projekt &#8220;Netzwerkmanagement für Erneuerbare Energien und NaWaRo&#8221; hat Michael Meinel, beim Ideenwettbewerb für das Regionale Entwicklungskonzept den ersten Platz im Handlungsfeld &#8220;Energie und Umwelt&#8221; belegt! Das Konzept stellt gleichzeitig das zentrale Leitprojekt für dieses Handlungsfeld dar, da es einen wichtigen Beitrag für eine der zentralen Zukunftsaufgaben leistet. Die Vernetzung von Kompetenzen ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Projekt &#8220;Netzwerkmanagement für Erneuerbare Energien und NaWaRo&#8221; hat Michael Meinel, beim Ideenwettbewerb für das Regionale Entwicklungskonzept den ersten Platz im Handlungsfeld &#8220;Energie und Umwelt&#8221; belegt! Das Konzept stellt gleichzeitig das zentrale Leitprojekt für dieses Handlungsfeld dar, da es einen wichtigen Beitrag für eine der zentralen Zukunftsaufgaben leistet.</p>
<p>Die Vernetzung von Kompetenzen ist die wichtigste Voraussetzung um die zentralen Zukunftsaufgaben meistern zu können. Zu diesen gehören unbestritten die Versorgungssicherheit mit Energie und deren CO2-neutralen Erzeugung. Hierfür ist es nötig ein von Wirtschaft und Politik unabhängiges Netzwerkmanagement zu installieren, das eine Vernetzung der vorhandenen Kompetenzen der Region organisiert. Es bedient sich dafür der Kompetenzzentren des Landes Hessens und der Landkreise und stellt diese den Kommunen, der Wirtschaft, den Investoren und den Planungsbüros zur Verfügung. Es unterstützt bei der Erstellung von Machbarkeitsstudien, Marktanalysen und Produktionskonzepte, sowie bei der Standortsuche. Diese Koordinierungsaufgabe soll, um die Unabhängigkeit zu bewahren paritätisch durch Wirtschaft und Landkreise finanziert werden.</p>
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