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	<title>Aktiv für Lahntal - Die Grünen &#187; Interkommunale Zusammenarbeit</title>
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		<title>Enttäuschung über das Scheitern der Umsetzung des Kimaschutzkonzeptes</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 17:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsame Presseerklärung der Grünen Vertreter in den Parlamenten von Cölbe, Lahntal und Wetter. Die grünen Vertreter in den Parlamenten von Cölbe, Lahntal und Wetter sind darüber enttäuscht, dass eine konsequente Umsetzung des im Nordkreis gemeinsam erarbeiteten Klimaschutz-konzeptes gescheitert ist. Nach Münchhausen hat am Dienstag auch das Parlament in Wetter die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Gemeinsame Presseerklärung der Grünen Vertreter in den Parlamenten von Cölbe, Lahntal und Wetter.</h2>
<p>Die grünen Vertreter in den Parlamenten von Cölbe, Lahntal und Wetter sind darüber enttäuscht, dass eine konsequente Umsetzung des im Nordkreis gemeinsam erarbeiteten Klimaschutz-konzeptes gescheitert ist.</p>
<p>Nach Münchhausen hat am Dienstag auch das Parlament in Wetter die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes mit der Einrichtung einer von allen vier Kommunen gemeinsam getragenen und vom Bund geförderten Stelle abgelehnt.</p>
<p><span id="more-520"></span>Dies ist ein großer Rückschlag für die Klimaschutzziele des Landkreises. Nur mit großen Anstrengungen in den Kommunen sind die ambitionierten Ziele des Landkreises Marburg-Biedenkopf &#8211; beispielsweise bis zum Jahr 2040 100% der benötigten Heizenergie regional und erneuerbar zu erzeugen &#8211; zu erreichen. Die vier Kommunen Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter hätten hier einen bedeutenden Beitrag leisten können, wenn die Umsetzung der im Klimaschutzkonzept nieder geschriebenen Maßnahmen zu Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und den Ausbau erneuerbarer Energien durch einen &#8220;Energiemanager&#8221; in den nächsten drei Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis angestoßen worden wäre.</p>
<p>Wie erfolgreiche Beispiele vor allem aus den südlichen Bundesländern zeigen, profitieren von solch einer Stelle im hohem Maß das örtliche Handwerk, die Dienstleister und das produzierende Gewerbe, insgesamt somit die regionalen Wirtschaftskreisläufe und damit natürlich auch die Kommunen.</p>
<p>Die Chance, einen dynamischeren Prozess zur zukunftsfähigen und klimaschonenden Energie-versorgung in unserer Region, mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Bund voran zu treiben,<br />
wurde einfach vertan.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass dies nur ein kleiner Rückschlag auf unserem Weg, hin zu einer umfassenden Energiewende ist. Cölbe und Lahntal werden nun erst einmal alleine der Empfehlung aus dem Klimaschutzkonzept – einen Klimaschutzbeauftragten zu installieren- folgen und hoffen, dass Münchhausen und Wetter sich noch anschließen. In den Parlamenten haben Vertreter aller Fraktionen erklärt, dass sie an den Zielen grundsätzlich festhalten. Doch die Umsetzung der Maßnahmen wird bei leeren Kassen und ohne die nur für kurze Zeit verfügbare und mittlerweile gegenüber der Planung gar erhöhten Bundesförderung zwangsläufig langsamer verlaufen.</p>
<p>Die Grünen im Nordkreis werden sich auch weiter konsequent für das Erreichen der Klimaschutz-ziele von EU, Bundesregierung bis hin zum Landkreis einsetzen. Eine zukunftsfähige und klimaschonende Energieversorgung, die größere Unabhängigkeit von den Preissteigerungen fossilen Brennstoffen ermöglicht, ist ein Wettbewerbsvorteil für unsere Region und ein Gewinn für Mensch und Umwelt.</p>
<p><em>Cölbe, Lahntal, Wetter am 17. Dezember 2010</em></p>
<p>Ute Hoppe                                 Barbara Seitz                          Klaus Gerber</p>
<p>Fraktionsvorsitzende                   Fraktionsvorsitzende             Fraktionsvorsitzender<br />
Cölbe                                         Lahntal                                    Wetter</p>
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		<title>Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 08:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
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		<description><![CDATA[Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen. Die Gemeindevertretung fasste am 22. Juni den Beschluss das Stromnetz selbst erwerben und anschließend gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg in einer neuen Stromnetzgesellschaft betreiben zu wollen. Mit 20 Ja-Stimmen votierte die klare Mehrheit dafür, die Konzession nicht mehr an den bisherigen Stromnetzbetreiber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lahntal hat als erste Kommune im Landkreis Marburg-Biedenkopf die  Rekommunalisierung ihres Stromnetzes beschlossen. Die Gemeindevertretung  fasste am 22. Juni den Beschluss das Stromnetz selbst erwerben und  anschließend gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg in einer neuen  Stromnetzgesellschaft betreiben zu wollen. Mit 20 Ja-Stimmen votierte  die klare Mehrheit dafür, die Konzession nicht mehr an den bisherigen  Stromnetzbetreiber E-ON zu vergeben, sondern treuhänderisch an den  Mitbewerber Stadtwerke Marburg mit dem Ziel des gemeinsamen Betriebs.  Sechs Nein-Stimmen kamen von der CDU-Fraktion. Die endgültige  Entscheidung über die Details des Netzbetriebs kann erst getroffen  werden, wenn der Kaufpreis für das Netz feststeht. Dies wird nach aller  Erfahrung erst durch eine Gerichtsentscheidung der Fall sein. Der  Entscheidungsweg in Lahntal war von den Kommunalpolitikern der übrigen  18 Kommunen im Landkreis, bei denen die Konzessionsvergabe ansteht,  genauestens beobachtet worden.</p>
<p>Die Lahntaler Grünen begrüßen das klare Votum des Lahntaler Parlaments. Die Grünen Gemeindevertreter haben diese Entscheidung mitgetroffen, da der Betrieb des Stromnetzes ein wichtiger Teil  der kommunalen Daseinsvorsorge darstellt.</p>
<p><a title="Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes" href="http://www.lahntalk.de/2010/06/22/lahntal-entscheidet-ueber-rekommunalisierung-des-stromnetzes/" target="_self">»  mehr zum Thema … </a></p>
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		<title>Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 16:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Gemeindevertretung von Lahntal entscheidet heute im DGH Caldern über den ersten Schritt zur Rekommunalisierung des Lahntaler Stromnetzes. Am gestrigen Montagabend hatte der Haupt- und Finanzausschuss der Lahntaler Gemeindevertretung gegen die Stimme des CDU-Vertreters und bei zwei Enthaltungen der Vorlage des Gemeindevorstands zugestimmt. Die Konzession soll danach nicht mehr dem bisherigen Netzbetreiber E-ON gegeben werden, sondern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft" style="margin: 2px;" title="Rekommunalisierung des Stromnetzes" src="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/06/stromnetz3-300x225.jpg" alt="" width="235" height="176" />Die Gemeindevertretung von Lahntal entscheidet heute im   DGH Caldern über den ersten Schritt zur  Rekommunalisierung des  Lahntaler Stromnetzes. Am gestrigen Montagabend hatte der Haupt- und  Finanzausschuss der Lahntaler  Gemeindevertretung gegen die Stimme des  CDU-Vertreters und bei zwei Enthaltungen der Vorlage des  Gemeindevorstands zugestimmt. Die Konzession  soll danach nicht mehr dem  bisherigen  Netzbetreiber E-ON gegeben werden, sondern,  soweit am  Ende der Verhandlung über  den Wert des Netzes eine  wirtschaftlich  tragfähiger Rückkauf möglich erscheint,  das  Stromnetz soll künftig  durch eine kommunale Netzgesellschaft betrieben   werden.</em></p>
<p><span id="more-330"></span></p>
<h2>Langer Weg zur Entscheidung</h2>
<p>Die  Gemeindevertretung  von Lahntal stimmt am Dienstagabend ab 20  Uhr im   Dorfgemeinschaftshaus Caldern nach einer 1  ½ jährigen  Entscheidungsfindung über  die Vergabe der Stromkonzession ab. Dieser   lange Prozess war bis April diesen   Jahres  einvernehmlich beschritten  worden. Zwei Entscheidungen in 2009  legten die Richtung fest: die  Gründung einer interkommunalen   Stromnetzgesellschaft vorrangig in  Zusammenarbeit mit den Stadtwerken   Marburg. Erst im April, nachdem  E-ON speziell die CDU-Kommunalpolitiker  zu einer   Informationsveranstaltung in die Dammmühle geladen hatte,  wurde das  gemeinsame  Ziel von deren Fraktionsmigliedern in Frage gestellt. Ein  neuer Vertreter wurde in die Stromnetz-Kommission geschickt. Dieser   drängte darauf, dass auch  E-ON noch einmal ein   nachbessertes Angebot vorstellen soll, dass auch ein  51%iges Eigentum   am Stromnetz enthielt.</p>
<h2>Ungleiche Angebote</h2>
<p>Dies entsprach damit zwar nicht den bisherigen Beschlüssen der    Gemeindevertretung, sollte aber dennoch wie ein gleichwertiges Angebot   mit dem  der Stadtwerke verglichen werden. Das Angebot zu einem 51%igen   Eigentum am  Stromnetz der E-ON wurde schließlich in der letzten Woche   bei der Vorstellung des abschließenden Angebots wieder zurückgezogen   und stattdessen der Einstieg in die E-ON-AG und  die Verlagerung der  Niederlassung von Gisselberg nach Lahntal mit   entsprechenden  Gewerbesteuereinnahmen zugesichert. Lahntaler Kommunalpolitiker konnten  daraufhin sich einiges an Kommentaren aus den Nachbarkommunen anhören,  die von Belustigung, über Neid bis Unmut alle Emotionen enthielten:  Finte! E-ON hat Euch dann in der  Hand! Wollt Ihr Euch  kaufen lassen?</p>
<h2>Große  öffentliche Aufmerksamkeit</h2>
<p>Trotz eines erheblichen Drucks auf die  Entscheidungsträger von   Lahntal, trotz der außerordentlich großen  öffentlichen Aufmerksamkeit   und der Beobachtung durch die Vertreter der  Nachbarkommunen, die   abwarten, wie sich Lahntal entscheiden wird, hat  sich die  überwiegende  Mehrheit der Mitglieder der  Stromnetzkommission nicht auf  Ihrem Weg  beirren  lassen. Ein Fragenkatalog wurde aus zwei verschiedenen Vorlagen  ergänzt und präzisiert in ein Dutzend Punkten ausgearbeitet. Die  Antworten der beiden Bewerber wurden gegenübergestellt und den  Mitgliedern des Gemeindevorstandes und den Fraktionen zur Bewertung  übergeben.</p>
<h2>Erster Schritt zum Netzrückkauf</h2>
<p>Der mit etwa 40 Beobachtern gut besuchte Haupt- &amp;    Finanzausschuss hat nun am Montag Abend empfohlen den ersten Schritt zur  Rekommunalisierung des   Lahntaler Stromnetzes zu machen. Zuvor hatte  der Ausschuss einen Änderungsantrag der CDU mit 4:1 Stimmen abgelehnt,  der  unter  anderem die Vergabe der Konzession an Eon unter  der  Voraussetzung  einer  Garantie für die angebotene Gewerbeansiedlung  und  Verhandlungen  über  ein Beteiligungsmodell mit Eon vorsah. Die  Stadtwerke Marburg sollen beauftragt werden, mit dem  bisherigen   Betreiber  E-ON über den Kauf des Stromnetzes zu verhandeln.  Ergänzend   heißt es nun in  der Beschlussvorlage des Gemeindevorstandes:  “Allerdings ist vorgesehen, das  Netz für die  Gemeinde  Lahntal selbst  zu erwerben.” Wenn dieser Weg erfolgreich begangen wird, folgt die  Gemeinde Lahntal der Empfehlung des DStGB, „die Chance zu nutzen in  Netzbetrieb und Versorgung“ im Sinne der Daseinsvorsorge „einzusteigen“.  „Zahlreiche Praxisbeispiele belegen erfolgreiche Netzübernahmen“,  schreibt der DStGB in der Pressemitteilung zur Vorstellung des aktuellen  Leitfadens zur Stromnetzkonzession. Stadtwerke in kommunaler Hand sind  für den DStGB Partner für „regionales Wirtschaftswachstum,  Nachhaltigkeit und Klimaschutz“.</p>
<p>Erstveröffentlichung unter <a title="Lahntal entscheidet über Rekommunalisierung des Stromnetzes" href="http://www.lahntalk.de/2010/06/22/lahntal-entscheidet-ueber-rekommunalisierung-des-stromnetzes/" target="_blank">Lahntalk, 2010 </a></p>
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		<title>Auf dem Weg zu einer klimaschonenden Energieversorgung</title>
		<link>http://www.gruene-lahntal.de/2010/04/06/auf-dem-weg-zu-einer-klimaschonenden-energieversorgung/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 21:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Exkursion zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Exkursion</em><em> zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis</em></h2>
<p><em>Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen.<br />
Am Beispiel der besichtigten Anlagen wurden die unterschiedlichen Aspekte auf dem Weg zu 100% erneuerbarer Energie im Landkreis aufgezeigt. Ein besonderer Augenmerk lag hierbei auf versteckte Potenziale, die Wirkung des demographischen Wandels auf die Energieversorgung im ländlichen Raum, die Sanierung kommunaler Liegenschaften und einen ausgewogenen Energiemix und seine intelligente Steuerung gerichtet.</em></p>
<p><strong><span id="more-317"></span>Vorbildliche Nutzung vorhandenen Potenzials</strong></p>
<p>Gleich die erste Station war ein Highlight, da hier in vorbildlicher Weise das vorhandene Potenzial eines Holz verarbeitenden Betrieb von 24.000 Tonnen an Holzabfall pro Jahr, sehr effizient sowohl zur Wärme als auch zur Stromerzeugung verwendet wurde. Das neue Biomasse-ORC-Heizkraftwerk war notwendig geworden, um den gestiegenen Wärmebedarf für die Holztrocknung sicher zu stellen. Die Ortsvorsteherin Carola Carius erkannte mögliche Synergieeffekte, da die Fleckenbühler, die nur 600 Meter entfernt ihr Hofgut betreiben, zur gleichen Zeit überlegen zum Ersatz ihrer in die Jahre gekommen Hackschnitzelheizung zu ersetzen. So sorgt die 7,2 MW Feuerung für die Trocknung, für die Wärmeversorgung sowohl des Unternehmens, als auch über eine Nahwärmeleitung des Hofgut und erzeugt gewissermaßen als Abfall noch Strom. Mit einer Erweiterung des Nahwärmenetzes könnten noch bis zu 300 Einfamilienhäusern in Schönstadt versorgt werden, da noch eine Wärmekapazität von 2 bis 3 Megawatt zur Verfügung stehen.</p>
<p>Ausgelöst durch den Besichtigungswunsch beschlossen die Partner an diesem Tag die offizielle Einweihung der Nahwärmeversorgung vorzunehmen. Das Engagement von Carola Carius wurde von allen Anwesenden besonders hervorgehoben. Landrat Robert Fischbach verwies auf den Besuch einer Delegation in Güssing, wo die Verwirklichung der Energievision des Landkreises einer 100%igen Versorgung mit erneuerbaren Energien zu besichtigen war. Der Cölber Bürgermeister Volker Carle sah diese Anlage als ein wichtiges Beispiel was mit einem Klimaschutzkonzept für die Nordkreiskommunen erreicht werden kann.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Wege zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern</strong></p>
<p>Die Exkursion führte dann weiter zum Bioenergiedorf Oberrosphe, dann zu einer kommunalen Sanierungsmaßnahme nach Münchhausen und schließlich zur Nahwärmeversorgung eines Neubaugebietes in Sterzhausen. Hierdurch wurden die Unterschiede von einer privatwirtschaftlichen Verwertung von Abfallstoffen gegenüber einer genossenschaftlichen Lösung, wie in Wetter-Oberrosphe oder einer kommunalen, wie in Lahntal-Sterzhausen deutlich. Hans Bertram von der Bioenergiedorf-Genossenschaft demonstrierte den Besuchern die Holzhackschnitzelfeuerung und berichtete von der Herausforderung ein Nahwärmenetz in einem Dorfkern zu erstellen.</p>
<p>In Münchhausen konnten Bürgermeister Peter Funk und der Gemeindebrandinspektor<strong><em> </em></strong>Bernd Berghöfer über die erfolgreiche energetische Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus berichten. Dort wurde zudem eine sehr flexible Holzfeuerung eingebaut, in der auch der kommunale Gehölschnitt verfeuert werden kann. Hans-Hermann Zacharias<em> </em>von der Waldbesitzergemeinschaft Wollmar informierte zudem über deren konkrete Pläne zur Errichtung von drei Windrädern.</p>
<p>Als letztes Beispiel konnte Herr Thorsten Gerhard die Heizzentrale zu Versorgung eines Neubaugebiets in der Mehrzweckhalle von Sterzhausen vorstellen. Der geringe Wärmebedarf von Neubauten macht ein solches Netz nur in Verbindung mit größeren Liegenschaften, wie etwa kommunalen, wirtschaftlich sinnvoll. Zwei weitere derartige Projekte mit Blockheizkraftwerken sind in Lahntal geplant.</p>
<p><strong>Eine rundum informative Exkursion</strong></p>
<p>Eine Mittagspause im Heimatmuseum Oberrosphe mit Besichtigung, die Vorstellung der Funktion des reaktivierten Rinnensystems der Lahn zwischen Caldern und Sterzhausen durch den Gewässerbauer Dr. Klaus Träbing<em>, </em>Guntram Ohm-Winter vom Regierungspräsidium Gießen<strong><em> </em></strong>und den NaBu-Vorsitzenden Karl Busch rundeten die sehr informative Tour ab. Den Abschluss bildete schließlich ein Besuch der Pflegeeinrichtung des Elisabethvereins Krafts Hof in Sterzhausen, die von Ernst Boltner, dem Geschäftsführer vorgestellt wurde. Auch der neue Generationstreffpunkt in Krafts Hof die eine Woche später eröffnet wird, konnte schon besichtigt werden.</p>
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		<title>Verbesserung der Interkommunalen Zusammenarbeit</title>
		<link>http://www.gruene-lahntal.de/2010/03/11/verbesserung-der-interkommunalen-zusammenarbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Interkommunale Zusammenarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Gemeindevertretersitzung am 10. März wurde ein Antrag zur Verbesserung der Interkommunalen Zusammenarbeit einstimmig angenommen. Entsprechende Beschlüsse sind in den Parlamenten in Münchhausen und Wetter schon gefasst worden. Der Antrag war von den Grünen in Lahntal wie folgt eingebracht worden: Die Zusammenarbeit im Nordkreis soll zukünftig auch parlamentarisch einfacher und intensiver werden. Dazu wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Gemeindevertretersitzung am 10. März wurde ein Antrag zur Verbesserung der Interkommunalen Zusammenarbeit einstimmig angenommen. Entsprechende Beschlüsse sind in den Parlamenten in Münchhausen und Wetter schon gefasst worden.</p>
<div>
<p><span id="more-308"></span>Der Antrag war von den Grünen in Lahntal wie folgt eingebracht worden:</p>
<p>Die Zusammenarbeit im Nordkreis soll zukünftig auch parlamentarisch einfacher und intensiver werden. Dazu wird der Ältestenrat beauftragt, Kontakt mit den Ältestenräten der Parlamente der Nordkreiskommunen aufzunehmen und geeignete Modalitäten mit folgenden Zielen zu erarbeiten:</p>
<ul>
<li>mindestens eine gemeinsame Sitzung der obersten parlamentarischen<br />
Gremien im Jahr</li>
<li>Transparenz der jährlichen Sitzungsplanung</li>
<li>Zugänglichkeit der Einladungen mit der vorgesehenen Tagesordnung<br />
sowie der Protokolle der Gremien für alle Mitglieder</li>
<li>Rederecht zu den für die Zusammenarbeit relevanten Tagesordnungspunkten in den Ausschussberatungen für benannte Vertreter der Fraktionen der beteiligten Gemeinden</li>
</ul>
<p><em>Begründung:</em></p>
<p>Eine Vereinfachung und Intensivierung der parlamentarischen Mitwirkung bzw. Kontrolle der Zusammenarbeit ist unerlässlich. Eine Zusammenarbeit allein auf Bürgermeister- und Verwal-tungsebene ist nicht zufrieden stellend und führt – wie in einigen Fällen im vergangenen Jahr – zu Irritationen und Missverständnissen. Gemeinsame Sitzungen und gegenseitiges Rederecht unterstützen die Kommunikation und erleichtern schnelle und zielführende Beschlüsse. Die persönlichen Kontakte und das Wissen um die Arbeit, Ideen und Probleme der anderen stärken das Vertrauen und die gegenseitige Akzeptanz. Diese Absicht sollte unterstrichen werden.</p>
<p>Entsprechende Beschlüsse sind von den Parlamenten in Münchhausen und Wetter schon gefasst worden. Der Ältestenrat wurde dort als das geeignete Gremium hierfür gesehen.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>80-Betten-Heim gefährdet moderne Pflegekonzepte im Nordkreis</title>
		<link>http://www.gruene-lahntal.de/2009/10/10/80-betten-heim-gefaehrdet-moderne-pflegekonzepte-im-nordkreis/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 09:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Demografischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Interkommunale Zusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. Oktober trafen sich die grünen Fraktionen aus Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter um über aktuelle kommunale Themen im Nordkreis zu diskutieren. Die grünen Funktionsträger stellten bei ihrem Treffen in Cölbe fest, dass die Pläne des Altenpflegeträgers der Stadt Marburg zur Errichtung eines 80-Betten-Heims in diesem Ort unzeitgemäß und schädlich für künftige Gestaltungsmöglich-keiten in den vier Kommunen ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Am 9. Oktober trafen sich die grünen Fraktionen aus  Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter um über aktuelle kommunale Themen im  Nordkreis zu diskutieren. Die grünen Funktionsträger stellten bei ihrem Treffen  in Cölbe fest, dass die Pläne des Altenpflegeträgers der Stadt Marburg zur  Errichtung eines 80-Betten-Heims in diesem Ort unzeitgemäß und schädlich für  künftige Gestaltungsmöglich-keiten in den vier Kommunen ist. Für die dörfliche  Struktur sind Pflegekonzepte in Wohngruppen ortsnah und in überschaubarer  Platzzahl vorzuziehen, wie sie vorbildlich in Wetter und Lahntal-Sterzhausen  umgesetzt sind. Die Überdimensionierung eines 80-Betten-Heims gefährdet solche  angepassten Lösungen auf lange Sicht und wird deshalb von den verschiedenen  grünen Gruppierungen im Nordkreis entschieden abgelehnt. Die Stadt Marburg wird  zum Überdenken Ihrer Pläne aufgefordert.</span></span></p>
]]></content:encoded>
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