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	<title>Aktiv für Lahntal - Die Grünen &#187; Sterzhausen</title>
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		<title>Lahntaler Marathon der Einweihung von Bauprojekten</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 05:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Richtfest des Gesundheitszentrum &#8220;Alte Schule&#8221; in Goßfelden begann am 12.8. der Startschuss zu einem Marathon der Lahntaler Bauprojekte. Im September werden ein Spatenstich und zwei Einweihungen gefeiert. Energetische Sanierungen und zukunftsweisende Energiekonzepte gehören immer mit dazu. Genaugenommen hatte der Marathon schon im Herbst mit der Sanierung des DGH Göttingen gestartet, die imRahmen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit dem Richtfest des Gesundheitszentrum &#8220;Alte Schule&#8221; in <strong>Goßfelden</strong> begann am 12.8. der Startschuss zu einem Marathon der Lahntaler Bauprojekte. Im September werden ein Spatenstich und zwei Einweihungen gefeiert. Energetische Sanierungen und zukunftsweisende Energiekonzepte gehören immer mit dazu.</em></p>
<p><span id="more-341"></span>Genaugenommen hatte der Marathon schon im Herbst mit der Sanierung des DGH Göttingen gestartet, die imRahmen des Konjunkturpaketes fast unbemerkt über die Bühne ging. Im Juni 2010 wurde dann das neue Kultur- und Gemeinschaftszentrum im ehemaligen Lebensmittelmarkt in Goßfelden eingeweiht. Die anderen Bausteine der Neuen Mitte mit Gesundheitszentrum, Pflegeeinrichtung und seniorengerechte Wohnhäusern werden noch eine Weile auf sich warten lassen. Zuerst muss eine Lösung für den Ersatz des dann wegfallenden Festplatzes gefunden werden.</p>
<p>Zuerst wird das Gesundheitszentrum voraussichtlich im April kommenden Jahres  in Betrieb genommen werden. Am 12. August feierten Vertreter der gemeindlichen Gremien und Firmen das Richtfest. Lahntal hat dann mit Fertigstellung als erste Gemeinde im Kreis ein kommunales Gesundheitszentrum. Das erklärte Ziel der Gemeinde ist es,  mit dem Raum, der an dieser Stelle für hausärztliche Vereinigungen  geschaffen wird, dem aktuellen Trend entgegenzuwirken, dass sich immer  weniger Ärzte für eine Praxis im ländlichen Raum entscheiden.</p>
<p>Gleichzeitig konnte mit einem Gesundheitszentrum in den Wänden der  früheren Goßfeldener Schule, der Erhalt des  Baudenkmals geischert werden. Die Kosten inkl. Anbau und Abriss des Feuerwehrgerätehauses und des Jugendzentrums belaufen sich auf 850 000 Euro.</p>
<p>So konnte der Erhalt des  Baudenkmals mit einer sinnvollen Nutzung verknüpft werden. Die Feuerwehr erhält ein neues modernes Gerätehaus, Bücherei, Jugendzentrum und Sport- und Tanzgruppen haben im neuen Kultur- und Gemeinschaftszentrum bessere Bedingungen gefunden. Diese werden zudem durch ein Café ergänzt. Alle Gebäude sind energetisch saniert und bekommen eine klimaschonenden, zukunftssichere Wärmeversorgung.</p>
<p>All dies ist in der Gesamtkalkulation zu berücksichtigen: Die bisherige Unterhaltung von insgesamt 5 Gebäuden, die keinen aktuellen Ansprüchen an Energieverbrauch und Komfort genügen, werden durch drei moderne Gebäude ersetzt, davon eines komplett vermietet, das zuletzt durch eine Teilvermietung eher noch zusätzliche Kosten produziert hat.</p>
<p>Am 19. September wird um 11:00 Uhr die Erweiterung der Kindertagesstätte Goßfelden eingeweiht. Hier wird noch ein energetisches Konzept für den Gesamtkomplex geprüft. Und am 25. September  wird schließlich das neue Feuerwehrgerätehaus Goßfelden, Sarnau, Göttingen  im Gewerbegebiet Sandhute eröffnet. Dieses bezieht seine Heizungswärme durch eine geothermischen Anlage. Da der Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien kommt ist dies eine CO2-freie Versorgung.</p>
<p>In Vorbereitung ist eine Nahwärmelösung für Caldern, bei der Kindertagesstätte, Feuerwehrgerätehaus und Dorfgemeinschaftshaus zusammen mit einer Pflegeeinrichtung und einem Neubaugebiet von einer CO2-freien Heizzentrale versorgt werden.</p>
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		<title>Spaziergang gegen rechtsextreme Gewalt</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 16:36:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Samstag Mittag um 12:00 Uhr versammelten auf dem Festplatz in Lahntal-Goßfelden nach und nach Menschen aus Lahntal und der Umgebung, um an einem Spaziergang gegen rechtsextreme Gewalt teilzunehmen. Dieser war vom Bündis gegen Rechts in Zusammenarbeit mit dem Lahntaler Bürgerforum gegen Gewalt organisiert worden und angekündigt als Laufkundgebung mit Festcharakter. Da überregional unter verschiedenen Titeln [...]]]></description>
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<p><em>Samstag Mittag um 12:00 Uhr versammelten auf dem Festplatz in Lahntal-Goßfelden nach und nach Menschen aus Lahntal und der Umgebung, um an einem Spaziergang gegen rechtsextreme Gewalt teilzunehmen. Dieser war vom Bündis gegen Rechts in Zusammenarbeit mit dem Lahntaler Bürgerforum gegen Gewalt organisiert worden und angekündigt als Laufkundgebung mit Festcharakter.</em></p>
<p><span id="more-323"></span>Da überregional unter verschiedenen Titeln und in unterschiedlichster Art aufgerufen wurde, waren sowohl Charakter der Veranstaltung, als auch der Grad der Mobilisierung unvorhersehbar. Als die Regionalbahn  um halb eins eingetroffen war, war die Teilnehmerzahl auf an die 400 angewachsen.</p>
<p>Darunter waren auch viele Bürger aus den Nachbargemeinden jeglicher Altersstufe, Schüler und Lehrer der Wollenbergschule, der 1. Stadtrat von Wetter, weitere politische Vertreter des ganzen Nordkreises u.v.m.</p>
<p>Der Vorsitzende der Lahntaler Gemeindevertretung Dirk Geißler stellte zu Beginn dar, was in Lahntal in den letzten zwei Jahren gegen die rechtsradikalen Umtriebe unternommen wurde.  Zudem wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung am 1.10.2009 eine gemeinsame Resolution von Gemeindevorstand und Gemeindevertretung gegen Extremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit unterzeichnet.</p>
<p>Nach dem Spaziergang durch Goßfelden mit Grußworten von Gruppierungen aus Wetzlar, Frankfurt und Marburg schilderte Claus Opper als Sprecher des Bürgerforums, wie sich nach tätlichen Übergriffen, Vandalismus und Anwerbeversuchen von Rechtsextremen in Jugendclubs das “Bürgerforum gewaltfreies Lahntal” aus Lahntaler Bürgern vieler gesellschaftlicher Gruppen gebildet hatte. Das Bürgerforum Gewaltfreies Lahntal will einen aktiven Beitrag zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie und zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus leisten.</p>
<p>Teilweise zum Unmut derjenigen, die sich offenbar anderes gewünscht hatten, wurde von ihm die konstruktive Zusammenarbeit mit der Polizei gelobt. Aber die Mehrheit der Teilnehmer war mit dem friedlichen Verlauf zufrieden und verzehrte alle Würstchen, die der Würstchenbrater anzubieten hatte.</p>
<p>Der ehemalige Direktkandidat der NPD hatte um kurz nach 12:00 feststellen müssen, dass er die Gegendemo mangels Masse absagen muss. Schon am 24. September hatte ebendiese Person recht erfolglos eine große Demonstration im Ortsteil Sarnau durchzuführen, als sich das “Bürgerforum gewaltfreies Lahntal” zum dritten Mal im Dorfgemeinschaftshaus “Altes Backhaus” an einem Donnerstag abend traf.</p>
<p>Der zeitgleich in Sterzhausen anlässlich der Übergabe eines Zuwendungsbescheides für ein neues Feuerwehrgerätehaus weilende Regierungspräsident beschloss spontan, selbst mit nach Sarnau zu kommen, um an der Versammlung des Bürgerforums teilzunehmen. Nachdem er seine Unterstützung bekundet und er sich verabschiedet hatte, stellte sich heraus, dass eine kleine Gruppe  mit insgesamt zwölf Männern laut Polizeibericht sich in Bewegung Richtung Sarnau setzte.</p>
<p>Viele offizielle Vertreter, die Presse und der Staatsschutz harrten sodann dem was da kommen mag. Nach Ende der Versammlung des Bürgerforums gesellten sich deren Teilnehmer zu der Versammlung am Denkmal in Sarnau hinzu. Angesichts der erfreulich starken Präsenz von Bürgern und der wenigen Rechtsnationalen, die der ehemalige Direktkandidat der NPD mobilisieren konnte,  wirkte das Ganze eher kläglich. <a title="Versuchte Störung des Bürgerforums gegen Gewalt " href="http://www.lahntalk.de/2009/09/25/versuchte-stoerung-des-buergerforums-gegen-gewalt/" target="_self">» siehe  Bericht </a></p>
<p>Nunmehr gelang ihm nicht mal eine solch magere Mobilisierung, trotz der wesentlich längeren Vorbereitungszeit.</p>
</div>
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		<title>Auf dem Weg zu einer klimaschonenden Energieversorgung</title>
		<link>http://www.gruene-lahntal.de/2010/04/06/auf-dem-weg-zu-einer-klimaschonenden-energieversorgung/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 21:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie und Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
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		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Exkursion zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Exkursion</em><em> zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis</em></h2>
<p><em>Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen.<br />
Am Beispiel der besichtigten Anlagen wurden die unterschiedlichen Aspekte auf dem Weg zu 100% erneuerbarer Energie im Landkreis aufgezeigt. Ein besonderer Augenmerk lag hierbei auf versteckte Potenziale, die Wirkung des demographischen Wandels auf die Energieversorgung im ländlichen Raum, die Sanierung kommunaler Liegenschaften und einen ausgewogenen Energiemix und seine intelligente Steuerung gerichtet.</em></p>
<p><strong><span id="more-317"></span>Vorbildliche Nutzung vorhandenen Potenzials</strong></p>
<p>Gleich die erste Station war ein Highlight, da hier in vorbildlicher Weise das vorhandene Potenzial eines Holz verarbeitenden Betrieb von 24.000 Tonnen an Holzabfall pro Jahr, sehr effizient sowohl zur Wärme als auch zur Stromerzeugung verwendet wurde. Das neue Biomasse-ORC-Heizkraftwerk war notwendig geworden, um den gestiegenen Wärmebedarf für die Holztrocknung sicher zu stellen. Die Ortsvorsteherin Carola Carius erkannte mögliche Synergieeffekte, da die Fleckenbühler, die nur 600 Meter entfernt ihr Hofgut betreiben, zur gleichen Zeit überlegen zum Ersatz ihrer in die Jahre gekommen Hackschnitzelheizung zu ersetzen. So sorgt die 7,2 MW Feuerung für die Trocknung, für die Wärmeversorgung sowohl des Unternehmens, als auch über eine Nahwärmeleitung des Hofgut und erzeugt gewissermaßen als Abfall noch Strom. Mit einer Erweiterung des Nahwärmenetzes könnten noch bis zu 300 Einfamilienhäusern in Schönstadt versorgt werden, da noch eine Wärmekapazität von 2 bis 3 Megawatt zur Verfügung stehen.</p>
<p>Ausgelöst durch den Besichtigungswunsch beschlossen die Partner an diesem Tag die offizielle Einweihung der Nahwärmeversorgung vorzunehmen. Das Engagement von Carola Carius wurde von allen Anwesenden besonders hervorgehoben. Landrat Robert Fischbach verwies auf den Besuch einer Delegation in Güssing, wo die Verwirklichung der Energievision des Landkreises einer 100%igen Versorgung mit erneuerbaren Energien zu besichtigen war. Der Cölber Bürgermeister Volker Carle sah diese Anlage als ein wichtiges Beispiel was mit einem Klimaschutzkonzept für die Nordkreiskommunen erreicht werden kann.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Wege zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern</strong></p>
<p>Die Exkursion führte dann weiter zum Bioenergiedorf Oberrosphe, dann zu einer kommunalen Sanierungsmaßnahme nach Münchhausen und schließlich zur Nahwärmeversorgung eines Neubaugebietes in Sterzhausen. Hierdurch wurden die Unterschiede von einer privatwirtschaftlichen Verwertung von Abfallstoffen gegenüber einer genossenschaftlichen Lösung, wie in Wetter-Oberrosphe oder einer kommunalen, wie in Lahntal-Sterzhausen deutlich. Hans Bertram von der Bioenergiedorf-Genossenschaft demonstrierte den Besuchern die Holzhackschnitzelfeuerung und berichtete von der Herausforderung ein Nahwärmenetz in einem Dorfkern zu erstellen.</p>
<p>In Münchhausen konnten Bürgermeister Peter Funk und der Gemeindebrandinspektor<strong><em> </em></strong>Bernd Berghöfer über die erfolgreiche energetische Sanierung von Bauhof und Feuerwehrgerätehaus berichten. Dort wurde zudem eine sehr flexible Holzfeuerung eingebaut, in der auch der kommunale Gehölschnitt verfeuert werden kann. Hans-Hermann Zacharias<em> </em>von der Waldbesitzergemeinschaft Wollmar informierte zudem über deren konkrete Pläne zur Errichtung von drei Windrädern.</p>
<p>Als letztes Beispiel konnte Herr Thorsten Gerhard die Heizzentrale zu Versorgung eines Neubaugebiets in der Mehrzweckhalle von Sterzhausen vorstellen. Der geringe Wärmebedarf von Neubauten macht ein solches Netz nur in Verbindung mit größeren Liegenschaften, wie etwa kommunalen, wirtschaftlich sinnvoll. Zwei weitere derartige Projekte mit Blockheizkraftwerken sind in Lahntal geplant.</p>
<p><strong>Eine rundum informative Exkursion</strong></p>
<p>Eine Mittagspause im Heimatmuseum Oberrosphe mit Besichtigung, die Vorstellung der Funktion des reaktivierten Rinnensystems der Lahn zwischen Caldern und Sterzhausen durch den Gewässerbauer Dr. Klaus Träbing<em>, </em>Guntram Ohm-Winter vom Regierungspräsidium Gießen<strong><em> </em></strong>und den NaBu-Vorsitzenden Karl Busch rundeten die sehr informative Tour ab. Den Abschluss bildete schließlich ein Besuch der Pflegeeinrichtung des Elisabethvereins Krafts Hof in Sterzhausen, die von Ernst Boltner, dem Geschäftsführer vorgestellt wurde. Auch der neue Generationstreffpunkt in Krafts Hof die eine Woche später eröffnet wird, konnte schon besichtigt werden.</p>
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		<title>Artenvielfalt fördern und Hochwasserschutz verbessern</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 16:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinde Lahntal]]></category>
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		<description><![CDATA[Dritte Rinne der Furkation fertiggestellt Die Gemeinde Lahntal sorgt sich seit vielen Jahren um die Renaturierung der Lahnaue. Ende letzten Jahres wurde mit einer dritten Lahnflutmulde die Furkation zwischen Caldern und Sterzhausen vervollständig und damit eine der größten Maßnahmen dieser Art in Hessen, wenn nicht darüber hinaus. Am gestrigen Tag konnte die Reaktivierung der ehemals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<h2>Dritte Rinne der Furkation fertiggestellt</h2>
<p><a href="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/01/furkare.jpg"><img class="alignright" title="Furkation zwischen Caldern und Sterzhausen" src="http://www.lahntalk.de/wp-content/uploads/2010/01/furkare-300x200.jpg" alt="Furkation zwischen Caldern und Sterzhausen" width="210" height="140" /></a>Die Gemeinde Lahntal sorgt sich seit vielen Jahren um die Renaturierung der Lahnaue. Ende letzten Jahres wurde mit einer dritten Lahnflutmulde die Furkation zwischen Caldern und Sterzhausen vervollständig und damit eine der größten Maßnahmen dieser Art in Hessen, wenn nicht darüber hinaus. Am gestrigen Tag konnte die Reaktivierung der ehemals vorhandenen Flußgabelungen unter Teilnahme von Regierungspräsident Dr. Lars Witteck eingeweiht werden.</p>
<p><span id="more-302"></span>Die reaktivierten Altarme verbinden in vorbildlicher Weise Natur- und Hochwasserschutz. Schon bei geringem Hochwasser dient die Flutrinne und das ganze  Rinnensystem als Überflutungsfläche. Mit der Flutrinne wird aber auch Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere geschaffen. Wenige Tage nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel das Jahr der Biodiversität<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biodiversit%C3%A4t" target="_blank"><img title="Worterklärung Wikipedia: Biodiversität" src="../nuke/images/favicon.png" border="0" alt="Worterklärung Wikipedia: Biodiversität" width="12" height="12" /></a> eingeläutet hat, wird sogleich zu Beginn ein nicht unbedeutender Beitrag seiner Bestimmung übergeben.</p>
<p>Das Projekt umfasst den Bau eines ca. 550 m langen Gewässerarms. Das Land Hessen, vertreten durch das Regierungspräsidium Gießen förderte diese Maßnahme aus Mitteln des Artenschutzes. Die Gemeinde Lahntal war Trägerin der Maßnahme und stellte die Fläche bereit. Unter einer großen Kraftanstrengung aller Beteiligten ist es gelungen, dieses Vorhaben  innerhalb von wenigen Wochen umzusetzen.</p>
<p>Die Lahnaue liegt mit der Furkation zwischen Caldern und Sterzhausen im Landschaftschutzgebiet Auenverbund Lahn-Ohm und ist Natura 2000-Gebiet. Die Gemeinde bleibt aber nicht bei der Reaktivierung der Altarme stehen. Die Renaturierung der Lahnaue wurde fortgesetzt durch Aufbrechen der Buhnen<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buhnen" target="_blank"><img title="Worterklärung Wikipedia: Buhnen" src="../nuke/images/favicon.png" border="0" alt="Worterklärung Wikipedia: Buhnen" width="12" height="12" /></a>, das Setzen von Störsteinen in der Lahn und der Offen- und teilweise Verlegung von Bächen, um deren Verlauf mit in Neubaugebiete zur Oberflächenentwässerung einzuplanen.</p>
<p>In Lahntal gibt es einen großen Konsens bei allen Maßnahmen das Bewahren unserer Umwelt für die nachfolgenden Generationen einzubeziehen. Der Verlauf des Oberflächenwassers wird bei Neubaugebieten immer mit in der Planung berücksichtigt und naturnah geplant.  Für das gesamte Lahntal gibt es einen Landschaftsplan zur Weiterentwicklung beispielsweise der Biotopvernetzung.</p>
</div>
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