Ein halber Jugendpfleger ist nicht genug!
Jugendliche sind heute erheblichen Belastungen ausgesetzt. Zu Konflikten mit Eltern, Problemen mit Freunden und dem ersten Liebeskummer kommt die Angst vor Arbeitslosigkeit, die Angst vor der Zukunft allgemein. Von Politikern und Erwachsenen überhaupt fühlen sich Jugendliche häufig unbeachtet und unverstanden. Frustriert und orientierungslos versuchen viele von ihnen, ihre Ängste und Probleme mit den falschen Mitteln zu lösen. Sie greifen zu Alkohol und Drogen oder flüchten sich zu extremen politischen Gruppierungen. Um dieser Entwicklung zu begegnen, besteht in Lahntal seit zwölf Jahren die Jugendpflege. Sie bietet gerade für die Jugendlichen, die in keinem Verein heimisch werden können, in mehraeren Lahntaler Ortsteilen Räume an, in denen sie Gelegenheit an, sich abends oder zu besonderen Aktivitäten zu treffen. Der hauptamtliche Jugendpfleger und seine Teamer- das sind Lahntaler Jugendliche,, die die Betreuung der Kinder- und Jugendtreffs übernehmen – sind Ansprechpartner und Vertrauenspersonen. Wir haben uns , gegen den Widerstand der „bürgerlichen” Parteien, von Anfang an für die Einstellung eines Jugendpflegers/einer Jugendpflegerin eingesetzt. Wie die letzten Jahre gezeigt haben, wird seine Arbeit immer wichtiger.
Seine/Ihre Aufgaben der Planung, Koordination und Kommunikation mit den Jugendlichen sind in einer Teilzeitstelle nicht zu schaffen. Angesichts des merklich wachsenden Rechtsextremismus und des Gewaltpotentials auch unter Lahntaler Jugendlichen halten wir GRÜNEN eine volle Jugendpflegerstelle für unerlässlich!
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