Weiter zum Inhalt
19Nov2017

Viele Bewerber zum Kauf für das Heimatmuseum

Die Gemeinde Lahntal bietet seit ein paar Wochen das ehemalige Heimatmuseum im Feiselbergweg in Caldern, das sogenannte „Kouts Haus“ zum Kauf an. Das Haus ist marode. Es wurde am ursprünglichen Standort vor Jahrzehnten abgebaut und der Gemeinde geschenkt. Aufgrund von Lagerschäden, Fehlern beim Aufbau und vor allem bei der Ausrichtung, ist es für die Gemeinde nur mit nach gutachterlicher Beurteilung immensen Sanierungskosten in Höhe von 500000 Euro wieder herzustellen .

Wer es nun erwirbt, muss sich verpflichten, das Gebäude­ nach Kriterien des Denkmalschutzes zu sanieren. Das Haus wurde um 1700 errichtet. 1982 wurde es komplett abgebaut und an seinem heutigen Standort wieder aufgebaut. Unser Fraktionsmitglied Claus Opper hatte in der Oktobersitzung das ausgesprochen, was die überwältigende Mehrheit in der Gemeindevertretung teilt. Die OP zitierte ihn wie folgt „Ein auf die grüne Wiese versetztes Haus kann kein Denkmal sein. Einen Nachweis darüber gibt es auch nicht. Es darf aber auch nicht sein, dass wir ein Grundstück von Wert für ­einen Euro hergeben. Deshalb unser Antrag.“

Doch in der Sitzung des Denkmalschutzbeirats des Landkreises Marburg-Biedenkopf hatte­ Dr. Bernhard Buchstab, der Leiter der Außenstelle des Landesamtes für Denkmalschutz in Marburg ist, erklärt, dass das Gebäude aus seinem geschichtlichen, künstlerischen und bauhistorischen Wert Denkmaleigenschaft besitze. Es wird nun darauf ankommen, ob sich untere den vielen Bewerbern, welche befinden, die sich dem bewusst sind, welche Aufgabe auf sie zukommt udn die finanziellen Mittel besitzen, das „Denkmal“ unter diesen  Vorgabe zu bewahren.

27Okt2017

Ansiedlung eines Pharmaunternehmens in Lahntal

CSL-Plasma braucht ein Hochlager für seine Produkte näher am Produktionssstandort und am  Schnellstraßen-Netz. Dies scheinen die wichtigen Entscheidungs-Kriterien für den Standort an der B252neu in Lahntal-Goßfelden zu sein. Zudem reicht, wie aufgrund der Standortsuche von Unternehmen um das Ballungsgebiet „Rhein-Main“ immer wieder zu hören ist, dieses bis nach Marburg, denn 100km und 1 Stunde bis zum Flughafen und den Drehkreuzen Hbf und AB-Kreuz Ffm sind für internationale Unternehmen Nahbereich. Dabei sind solche Unternehmen bei ihren strategischen Entscheidungen selbstverständlich nicht so naiv, diese von gelben oder blauen Schildern an der Straße abhängig zu machen.

Am 26. Oktober informierte die Gemeinde Lahntal gemeinsam mit dem Planungsbüro Groß & Hausmanndie Bürger darüber, dass CSL Plasma das Unternehmen ist, das sich für das Goßfeldener Industriegebiet „Spiegelshecke“ interessiere. Im Rahmen der Planung wurde ein Lärmgutachten erstellt und eine ­klimaökologische Stellungnahme eingeholt. Der Plan ist nun öffentlich einsehbar. Im Frühjahr 2018 soll er rechtskräftig werden.

Für Bürgermeister Manfred Apell ist die Umsiedelung von CSL Plasma aus Schwalmstadt nach Goßfelden eine einmalige Chance, für die man sich weiterhin einsetzen werden. Einige der anwesenden Bürger vertraten eine andere Meinung. Sie fürchteten, dass das Grundstück schließlich von einem anderen Unternehmen gekauft und anderweitig verwendet werde. Apell erklärte in der Versammlung, dass die Gemeinde wie bei jeder anderen neuen Gewerbefläche nur für eine begrenzte Zeit absichern könne, in welcher Sparte dort ­Gewerbe zulässig sei. Über jede weitere Zulässigkeit entscheidet die staatliche Gewerbeaufsicht.

Die Skepsis ist verständlich, da gerade Goßfelden und Sarnau durch MRV und nun das Altkleiderunternehmen DTRW gebeutelt sind, die Versprechen nicht einhalten und denen unlautere Machenschaften vorgeworfen werden. Was auf Dauer auf diesen Flächen im Gewerbegebiet passiert kann auch niemamd sagen. Nur CSL dürfte als Vertragspartner eindeutig die höhere Seriösität besitzen.

12Sep2017

Gemeinsam e-mobil in Caldern

Am 11. 9. hat sich Dorfcafé im DGH Caldern ein Arbeitskreis zur Förderung der e-Mobiliät in Caldern  gegründet. Wie die Gemeinde Lahntal infomiert, hat dies zum Hintergrund, dass das hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung ein Programm zur Förderung der Elektromobilität in Hessen aufgelegt hat.

In diesem Zusammenhang werden unter der Federführung der Region Burgwald Ederbergland mehrere Orte aus den benachbarten Kommunen gemeinsam eine Projektskizze einreichen, um in ihrem Ort ein Carsharing einzurichten, bzw. das bestehende Angebot zu erweitern. Caldern kann sich ebenfalls daran beteiligen; zu diesem Zweck soll ein Arbeitskreis gebildet werden, dessen Aufgabe darin bestehen wird, den Bedarf an Elektrofahrzeugen (Lasten-E-Bikes, E-Autos) in Caldern zu eruieren und mögliche Standorte herauszufinden.

Wenn die Projektskizze erfolgreich ist und in einen Förderantrag mündet, so die Gemeinde, werden sowohl E- Autos, E-(Lasten-)Bikes und die Ladesäuleninfrastruktur mit bis zu 50 % der Kosten über das hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Hans Jung, Ortsvorsteher Caldern, Tel.: 06420-7890 oder
Sigrid Wojke, Energie und Klimaschutz, Tel.: 06420-823026

08Sep2017

Alexander Müller: „Welternährung in Zeiten des Klimawandels“

Alexander Müller

Alexander Müller

Samstag, 9. September, 20 Uhr, Marburg, Alte Mensa (Reitgasse 11)

Alexander Müller mit einem Vortrag zum Thema „Welternährung in Zeiten des Klimawandels“, anschließend Diskussion in Lounge-Atmosphäre.

Alex Müller war von 2006 bis 2013 stellvertretender Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dort zuständig für die Abteilung Management natürlicher Ressourcen und Umwelt. Seit Juli 2013 ist er Senior Research Fellow am Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam und Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung

27Aug2017

Noch mal zum Otto-Ubbelohde-Haus nach Goßfelden

Das Otto-Ubbelohde-Jahr neigt sich langsam seinem Ende zu. Und besonders der Garten wird nun nicht mehr lange in seiner Pracht zu erleben sein. Er von einem ehrenamtlichen Gartenteam gepflegt, das in diesem Jahr den Otto-Ubbelohde-Preis erhalten hat. Daher sollte jede*r noch einmal den Weg nach Goßfelden zum Otto-Ubbelohde-Haus suchen.

Auf noch zwei Veranstaltungen im September weist die Webseite der Otto-Ubbelohde-Stiftung hin.

Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, 10. September, wird im Ubbelohde-Garten anlässlich des Tags des Offenen Denkmals bei trockenem Wetter zwischen 12 Uhr und 14.30 Uhr wieder eine Bewirtung mit Kaffee, Kuchen und kalten Getränken angeboten. Dazu – wenn gewünscht – Gartenführungen.Das Ubbelohde-Museum hat an diesem Tag regulär von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei!

Führung auf dem Ubbelohde-Rundweg

Am Sonntag, 24. September 2017, findet um 14 Uhr eine weitere Führung von Karl Heinz Görmar auf dem Otto Ubbelohde-Rundweg durch Goßfelden statt. Treffpunkt ist beim Eingang des Otto Ubbelohde-Museums (Goßfelden, Otto Ubbelohde-Weg 30). Zunächst wird das Haus (Atelier) des Künstlers vorgestellt und dann beginnt der etwa 1,5 stündige Rundgang.

Rückfragen und weitere Auskünfte dazu bitte unter Telefon 06423/6785 oder per E-Mail an: KHGoermar@gmx.de




Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
50 Datenbankanfragen in 7,689 Sekunden · Anmelden