Weiter zum Inhalt
26Jan

Artenvielfalt fördern und Hochwasserschutz verbessern

Dritte Rinne der Furkation fertiggestellt

Furkation zwischen Caldern und SterzhausenDie Gemeinde Lahntal sorgt sich seit vielen Jahren um die Renaturierung der Lahnaue. Ende letzten Jahres wurde mit einer dritten Lahnflutmulde die Furkation zwischen Caldern und Sterzhausen vervollständig und damit eine der größten Maßnahmen dieser Art in Hessen, wenn nicht darüber hinaus. Am gestrigen Tag konnte die Reaktivierung der ehemals vorhandenen Flußgabelungen unter Teilnahme von Regierungspräsident Dr. Lars Witteck eingeweiht werden.

Die reaktivierten Altarme verbinden in vorbildlicher Weise Natur- und Hochwasserschutz. Schon bei geringem Hochwasser dient die Flutrinne und das ganze  Rinnensystem als Überflutungsfläche. Mit der Flutrinne wird aber auch Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere geschaffen. Wenige Tage nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel das Jahr der BiodiversitätWorterklärung Wikipedia: Biodiversität eingeläutet hat, wird sogleich zu Beginn ein nicht unbedeutender Beitrag seiner Bestimmung übergeben.

Das Projekt umfasst den Bau eines ca. 550 m langen Gewässerarms. Das Land Hessen, vertreten durch das Regierungspräsidium Gießen förderte diese Maßnahme aus Mitteln des Artenschutzes. Die Gemeinde Lahntal war Trägerin der Maßnahme und stellte die Fläche bereit. Unter einer großen Kraftanstrengung aller Beteiligten ist es gelungen, dieses Vorhaben  innerhalb von wenigen Wochen umzusetzen.

Die Lahnaue liegt mit der Furkation zwischen Caldern und Sterzhausen im Landschaftschutzgebiet Auenverbund Lahn-Ohm und ist Natura 2000-Gebiet. Die Gemeinde bleibt aber nicht bei der Reaktivierung der Altarme stehen. Die Renaturierung der Lahnaue wurde fortgesetzt durch Aufbrechen der BuhnenWorterklärung Wikipedia: Buhnen, das Setzen von Störsteinen in der Lahn und der Offen- und teilweise Verlegung von Bächen, um deren Verlauf mit in Neubaugebiete zur Oberflächenentwässerung einzuplanen.

In Lahntal gibt es einen großen Konsens bei allen Maßnahmen das Bewahren unserer Umwelt für die nachfolgenden Generationen einzubeziehen. Der Verlauf des Oberflächenwassers wird bei Neubaugebieten immer mit in der Planung berücksichtigt und naturnah geplant.  Für das gesamte Lahntal gibt es einen Landschaftsplan zur Weiterentwicklung beispielsweise der Biotopvernetzung.

04Nov

Derzeitiger Regionalplanentwurf verfehlt Klimaschutzziel in Mittelhessen

Potenzial der WindenergieEin Drittel des Endenergieverbrauches sollen 2020 in Mittelhessen mit regenerativen Energien erzeugt werden. Nach Meinung von Experten, die auf Einladung der grünen Fraktion in der Regionalversammlung zusammenkamen, ist dieses Ziel mit den im Entwurf des Regionalplans vorhandenen Windvorrangflächen nicht erreichbar. “Für uns bestätigt sich damit der grundlegende Überarbeitsbedarf des Regionalplanentwurfs, der derzeit weniger Windvorrangflächen vorsieht als der bestehende Plan von 2001 und nach der zweiten Offenlage beraten werden muss”, so der Vorsitzende der grünen Fraktion in der Regionalversammlung Dr. Karsten McGovern.

weiterlesen »

04Nov

80-Betten-Heim gefährdet moderne Pflegekonzepte im Nordkreis

Am 9. Oktober trafen sich die grünen Fraktionen aus Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter um über aktuelle kommunale Themen im Nordkreis zu diskutieren. Die grünen Funktionsträger stellten bei ihrem Treffen in Cölbe fest, dass die Pläne des Altenpflegeträgers der Stadt Marburg zur Errichtung eines 80-Betten-Heims in diesem Ort unzeitgemäß und schädlich für künftige Gestaltungsmöglich-keiten in den vier Kommunen ist. Für die dörfliche Struktur sind Pflegekonzepte in Wohngruppen ortsnah und in überschaubarer Platzzahl vorzuziehen, wie sie vorbildlich in Wetter und Lahntal-Sterzhausen umgesetzt sind. Die Überdimensionierung eines 80-Betten-Heims gefährdet solche angepassten Lösungen auf lange Sicht und wird deshalb von den verschiedenen grünen Gruppierungen im Nordkreis entschieden abgelehnt. Die Stadt Marburg wird zum Überdenken Ihrer Pläne aufgefordert.

28Sep

Grüne erreichen ihr bestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl

Die GRÜNEN haben in Lahntal, so wie im Bund ihr bestes Wahlergebnis bei einer Bundestagswahl erreicht.  In den vier großen Ortsteilen war das Ergebnis zweistellig, in Sterzhausen erstmalig.

Seit nunmehr 16 Wahlen hintereinander haben die GRÜNEN bei Bundes-und Landtagswahlen Stimmen hinzugewonnen! In Thüringen und Brandenburg sind sie wieder in den Landtag eingezogen. Parallel hat die CDU Wähler seit 15 Wahlen immer verloren und es ist der FDP fast nie gelungen, diese verlorenen Stimmen auch nur annähernd für sich zu gewinnen. Die Bundestagswahl war hiervon eine herausstechende Ausnahme.

Obwohl das schwarz-gelbe Lager fast immer Wähler verloren hat, sieht es sich als Gewinner. Etwa ein Drittel aller Wahlberechtigten haben CDU/CSU/FDP gewählt. Auch die Mehrheit der Wähler haben sie nicht. Aber durch die verfasungsrechtlich gefordet demnächst abzuschaffenden Überhangmandate, können sie eine solide Mehrheit der Sitze erreichen. Dies hat zwar nichts mit repräsentativer Demokratie zu tun, aber es ist noch für kurze Zeit legal.

Insbesondere bei Kommunalwahlen, wo die GRÜNEN Ihre Gestaltungsfähigkeit unter Beweis stellen können, gewinnen sie kontinuierlich hinzu. Bei den Kommunalwahlen in NRW konnte die FDP nur die Hälfte der verlorenen Stimmen der CDU ausgleichen. Die GRÜNEN steigerten ihr gutes Ergebnis von der letzten Kommunalwahl noch einmal um 1,6% auf 12%. In vielen Städten ist sie nicht nur drittstärkste Kraft, sondern gleichauf mit CDU und SPD.

Die sollte das Ziel bei der Kommunalwal in Hessen 2011 sein: Starke Grüne in den Kommunen für eine aktiv gestaltende Kommunalpolitik.

26Sep

Aus der Krise hilft nur GRÜN: Schwarz-Gelb verhindern!

Du willst endgültig aus der ATOMKRAFT aussteigen und den südhessischen
Schrottreaktor Biblis abschalten? Du willst, dass die KLIMA- und die FINANZKRISE zusammen betrachtet und bekämpft werden? Du willst, dass DIE GRÜNEN vor Westerwelles Phrasendreschern ins Ziel gehen?

Nur möglichst starke GRÜNE, gerade aus Hessen, sind die verlässliche und
kompetente Kraft für eine wirklich neue Politik. CDU und SPD haben es sich
in den Ministerien bequem gemacht. Die FDP verspricht gleichzeitig
Haushaltssanierung, Investitionen in Bildung und Steuersenkungen -
Westerwelle als eierlegende Wollmilchsau. Die Krise will sie mit Frau
Merkel aussitzen und dann gerade so weitermachen, als sei nichts
geschehen.

DIE GRÜNEN haben sich mit Ursachen und Folgen der Krise auseinandergesetzt  und Programme sowohl für ihre Überwindung als auch dafür entwickelt, dass  sich eine solche Krise an den Finanzmärkten nicht wiederholt. Gerade  deshalb ist es wichtig, dass wir stärker als die FDP und dritte Kraft in  Hessen und im Bund werden.

Wenn Du weitere Argumente für GRÜN hören willst, findest Du hier
(http://www.youtube.com/profile?user=hessengruen) den Wahlaufruf
prominenter hessischer GRÜNER.

Wir bitten Dich deshalb: Geh am Sonntag wählen. Wähle Zweitstimme GRÜN!

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
54 Datenbankanfragen in 1.082 Sekunden · Anmelden