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06Jan2017

Stationäre Radaranlagen an B62 und B252 sind erfolgreich

stationäre Radaranlage WetterWeniger Gefährdung, weniger Krach

Die stationären Blitzer an B 62 und B 252 in Lahntal, Wetter und Münchhausen haben wie erhofft zu einem deutlichen Reduzierung der Geschwindigkeit in den Ortslagen geführt. So ist die Zahl der Geschwindigkeits-überschreitungen auf etwa 1/3 bis 1/4 der vpn 2011/2012 zurückgegangen, auf rund 16.000 in Wetter, 8.500 in Münchhausen und 8.000 in Lahntal. D.h. auch jetzt spielen sie noch jedes Jahr ihren Abschreibungsbetrag für die Installationskosten von rund 100.000 Euro inkl. Wartungs- und Verwaltungskosten wieder ein. Dies ist neben dem gewünschten Effekt für die Kommunen erfreulich.
Allerdings schmälert die gesunkene Zahl der Geschwindigkeitsüber-schreitungen natürlich den Gewinn des gewerblichen Unternehmens, das die Geräte für die Kommunen aufstellt. Daher drängt dieses auf den Abbau von unrentablen wie bspw. die beiden von der Stadt Wetter in Todenhausen aufgestellten. Es ist zwar nicht so, dass nun dort wieder durchgerast werden kann, da mit mobilen Blitzern gerechnet werden muss. Doch der verkehrserzieherische Effekt von mobilen Geräten, die reihum in den Kommunen an unterschiedlichen Stellen aufgestellt werden und somit nur wenige Stunden blitzen, ist nachweislich deutlich geringer als die stationärer Anlagen.
Hier gehen kommunale und gewerbliche Interessen auseinander, so dass sich die Frage stellt, warum 2011/2012 die Kommunen nicht sie in Eigenregie aufgestellt und nur die Wartung einem Dienstleister übertragen haben. Schon im ersten halben Jahr wären in bspw. in Münchhausen die vollständigen Investionskosten eingespielt gewesen und damit könnten die jetzigen Entscheidungen zugunsten von Verkehrssicherheit und Lärmschutz und unabhängig von Renditefragen getroffen werden.
21Dez2016

Energiewende geht weiter

Lahntal hat sich mit Entscheidungen der Gemeindevertretung eine Vielzahl an Zielen bei Energie und Klimaschutz gegeben. Das Aktionsprogramm ist bei weitem nicht abgearbeitet. Nach einigen Fehlschlägen bei Windkraft und Nahwärme soll es nun weitergehen. Mit einer Klimaschutzbeauftragten will die Gemeinde sich nun wieder intensiver diesem wichtigen Zukunftsthema widmen.

11Nov2016

Photovoltaik für Lahntal

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien stockt, doch nicht der Klimawandel. Die Wetterextreme belasten Mensch und Natur. So hat in diesem Jahr die lange Trockenheit dem Wald zugesetzt. Hessische Forschungsinstitute stellen fest, dass der Rückgang der Artenvielfalt schon jetzt beträchtlich ist. Zudem gleicht die Zuwanderung aus dem Mittelmeerraum nicht den Verlust aus. Im Gegenteil verdrängen invasive manche heimische Arten.

Genügend Motivation also die Anstrengungen den CO2-Ausstoß zu verstärken. Hier in Lahntal ist seit ein paar Jahren nicht mehr viel passiert. Größere Projekte, wie Windkraft auf dem Wollenberg oder Biomasse-Nahwärmenetze sind gescheitert.

So nahmen  sich die Grünen des Themas Solarenergie an. Der Regionalplan hat nur wenige geeignete Flächen identifiziert. Auf Antrag in der Gemeindevertretung wird  nun die Umsetzbarkeit überprüft. Eine Bürgerbeteiligung ist vorgesehen.

22Okt2016

Dank an die wahren Wahrer unserer Werte

Die christlichen Kirchen zeigen sich seit langem empört, dass sich Rechtspopulisten auf der Straße oder nun auch in Parlamenten erdreisten, durch ihren Widerstand gegen Flüchtlinge und andere Migranten die christlich-abendländischen Kultur wahren zu wollen. Die führenden Vertreter der christlichen Kirchen einschließlich des Papstes haben dies empört zurückgewiesen.

Insbesondere Vertreter der CSU machen sich mit den menschenverachtenden und grundgesetzwidrigen Positionen von Pegida und AfD immer wieder gemein und stellen Flüchtlinge wahrheitswidrig unter terroristischen Generalverdacht. Jede Haushaltsleiter stellt ein höheres Lebensrisiko dar, als diese. Im Gegenteil: Die Straffälligkeit ist bei Flüchtlingen geringer als im Bevölkerungsdurchschnitt.

Wir sind den ehrenamtlichen Helfern in Lahntal, die im Begegnungcafé im Goßfeldener Gemeindezentrum organisiert sind, zum großen Dank verpflichtet. Die dort für Flüchtlinge engagierten Humanisten und Christen sind die wahren Wahrer der bei uns geltenden Werte.

18Sep2016

B252/B62-Neubau: Radwegeführung für den Lahntalradweg in Klärung

Die Lahntaler Grünen mussten bei einer genaueren Prüfung feststellen, dass es im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur Ortsumgehung der Bundesstraße B 252 versäumt  wurde, eine Festlegung für eine bauzeitige Radwegeführung  zu treffen. Dies hätte bedeutet, dass während des Umbaus der beliebte Radweg ersatzlos unterbrochen wird. Das Fahren mit Kindern und Anhängern auf der Bundesstraße oder durch Baustellenverkehr war eine kaum vorstellbare Aussicht. Daher trafen sie sich im Frühjahr die Lahntaler mit Verkehrsexperten der Kreistagsgrünen, um die Situation vor Ort anzuschauen udn nach Lösungen zu suchen.

Parallel wurden Anfragen über die Gemeindevertretung und direkt beim Land Hessen gestellt, um etwas übert die Vorstellungen von Hessen Mobil zu erfahren. Die hat nun zu konkreten Überlegungen geführt. Hessen Mobil beabsichtigt in einem Planänderungsverfahren eine Radwegeführung für den Lahntalradweg und Hessischen Radfernweg R 2 während der Baumaßnahmen sicherzustellen. Ab der Bahnüberführung soll auf der späteren Trasse parallel zur B 62 in einer für die Verkehrssicherheit ausreichenden Breite der Radweg geführt werden.

Dies ist einerseits erfreulich, andererseits bezeichnend, dass für jede Einschränkung für Autofahrer während solcher Baumaßnahmen immer Lösungen mitgedacht werden, aber es für Radfahrer und Fußgänger nicht selten versäumt wird.



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