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18Sep

B252/B62-Neubau: Radwegeführung für den Lahntalradweg in Klärung

Die Lahntaler Grünen mussten bei einer genaueren Prüfung feststellen, dass es im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur Ortsumgehung der Bundesstraße B 252 versäumt  wurde, eine Festlegung für eine bauzeitige Radwegeführung  zu treffen. Dies hätte bedeutet, dass während des Umbaus der beliebte Radweg ersatzlos unterbrochen wird. Das Fahren mit Kindern und Anhängern auf der Bundesstraße oder durch Baustellenverkehr war eine kaum vorstellbare Aussicht. Daher trafen sie sich im Frühjahr die Lahntaler mit Verkehrsexperten der Kreistagsgrünen, um die Situation vor Ort anzuschauen udn nach Lösungen zu suchen.

Parallel wurden Anfragen über die Gemeindevertretung und direkt beim Land Hessen gestellt, um etwas übert die Vorstellungen von Hessen Mobil zu erfahren. Die hat nun zu konkreten Überlegungen geführt. Hessen Mobil beabsichtigt in einem Planänderungsverfahren eine Radwegeführung für den Lahntalradweg und Hessischen Radfernweg R 2 während der Baumaßnahmen sicherzustellen. Ab der Bahnüberführung soll auf der späteren Trasse parallel zur B 62 in einer für die Verkehrssicherheit ausreichenden Breite der Radweg geführt werden.

Dies ist einerseits erfreulich, andererseits bezeichnend, dass für jede Einschränkung für Autofahrer während solcher Baumaßnahmen immer Lösungen mitgedacht werden, aber es für Radfahrer und Fußgänger nicht selten versäumt wird.

18Aug

Grüne begrüßen Ende der Altkleidersammelerlaubnis von DTRW

Aufstellen illegaler Container entzieht kommunaler Abfallwirtschaft Millionen

Die Grünen in Lahntal bedauern es, dass erneut ein Lahntaler Abfallunternehmen als unzuverlässig in die Schlagzeilen gerät. Sie sind aber angesichts der seit Jahren zunehmenden Klagen über illegal aufgestellte Altkleidercontainer, die immer wieder zu diesem Unternehmen führen, hiervon nicht überrascht. Das konsequente Vorgehen des Regierungspräsidiums in Kassel wird daher ausdrücklich begrüßt.

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01Aug

Wie stehen die Grünen Lahntal zur Wiederwahl von Manfred Apell?

Am 11. September 2016 ist in Lahntal Bürgermeisterwahl. Wie bei den letzten vier Wahlen ist Manfred Apell auch bei dieser Wahl ohne Gegenkandidat. Er hat mittlerweile 24 Dienstjahre in Lahntal absolviert.

Schauen wir kurz auf diese Zeit zurück und fassen zusammen:

  • Bei seiner Antrittsrede 1992 in der Gemeindevertretung sagte Manfred Apell, er wolle Bürgermeister für alle Mitbürger in Lahntal sein. Diejenigen, die sich an diese Zeit noch erinnern, wissen, dass es harte parteipolitische Differenzen und ein stark ortsteilorientiertes Denken gab, was Beschlüsse und deren Umsetzung in der Gemeinde sehr schwer machte. Viele Sitzungen und Geschehnisse um die Lahntaler Kommunalpolitik wurden zu Possen und waren ein gefundenen Fressen für die Oberhessische Presse. Mittlerweile kennen wir solche Auseinandersetzungen in der Gemeindevertretung nicht mehr. Die Mehrheit der Beschlüsse ist mittlerweile einstimmig.
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16Jul

Wahldebakel des Kreistages

Bei der letzten Kreistagssitzung erlebten die Abgeordneten ein Debakel in vier Akten, das auch noch ein Nachspiel haben wird, aber vor allem ein verheerendes Bild der Kommunalpolitik im Landkreis Marburg-Biedenkopf zeigt.

Zudem auch eines mit Vorspiel:

Die Große Koalition hatte ohne Not den Kreisausschuss um einen Sitz verkleinert. Dadurch hatte die FDP rechnerisch keinen Sitz in diesem „Regierungsgremium“ des Landkreises. Das offensichtliche Kalkül war, dass nun die Oppositionsfraktionen sie durch Listenverbindungen wieder zurückholen – auf Kosten eines AfD-Sitzes. In der Summe die geringsten Abweichungen vom Wahlergebnis hätte eine Vergrößerung des Kreisausschuss um einen Sitz gehabt.

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22Jun

Es läuft nicht rund im Kreis

Die Verteidigung der Landrätin per Leserbriefe läuft auf Hochtouren. Doch sie geht vollständig am Kern vorbei. Es geht weder darum die Landrätin als Person oder als Frau anzugreifen, noch um einzelne Fettnäpfchen. Manches ist auch banal: Paddeln fürs Drachenbootrennen in der Arbeitszeit  üben. Na ja, was soll´s. Doch, wie schon zuletzt berichtet, ist das Selbstverständnis der Kreisspitze kritikwürdig.

Was eine Kreisverwaltung als Zweckverband der Kommunen eigentlich macht, hätten wohlverdiente kompetente Mitarbeiter den Neuen an der Spitze sagen können. Doch die wurden kaltgestellt und bei den Kernaufgaben, den Dienstleistungen für die Kommunen eingespart. Stattdessen wird viel Geld für die Selbstdarstellung ausgegeben. Geld, das die Kommunen an die Kreisverwaltung zahlen.

Das dies auch für reichlich Unmut bei den Verwaltungsmitarbeitern sorgt, ist kein Wunder. Denen wird ein Maulkorb auferlegt und gedroht, ja nichts nach außen zu lassen. Dabei erleben die Mitarbeiter in den kommunalen Verwaltungen im Landkreis tagaus, tagein, dass es nicht rund läuft. Bei denen fehlt es hinten und vorne an finaziellem Spielraum. Freiwillige Leistungen werden zurückgefahren und sie sehen, dass die Kreisspitze für Hochglanz-PR, für Dienstreisen und für schlecht besuchte Events ausgibt.

Großzügig nun den Kommunen etwas zurückzugeben, passt zu diesem falschen Selbsverständnis. Es würde der Kreisspitze stattdessen gut anstehen, wieder von der Selbstdarstellung zu einer demütigen Haltung im Dienste der Kommunen zurückzukehren. Dann sind weder Maulkorb noch Selbstverteidigung nötig.



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