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06Apr

Auf dem Weg zu einer klimaschonenden Energieversorgung

Exkursion zu beispielhaften Energieanlagen im Nordkreis

Am Dienstag nach Ostern besuchte die Landtagsabgeordnete der Grünen Angela Dorn auf Einladung von Michael Meinel, Energieexperte und Organisator der Solarmesse, Anlagen einer zukunftssicheren klimaschonenden Energieversorgung in Cölbe, Lahntal, Münchhausen und Wetter. Die vier Kommunen des Nordkreises arbeiten in den Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes interkommunal zusammen.
Am Beispiel der besichtigten Anlagen wurden die unterschiedlichen Aspekte auf dem Weg zu 100% erneuerbarer Energie im Landkreis aufgezeigt. Ein besonderer Augenmerk lag hierbei auf versteckte Potenziale, die Wirkung des demographischen Wandels auf die Energieversorgung im ländlichen Raum, die Sanierung kommunaler Liegenschaften und einen ausgewogenen Energiemix und seine intelligente Steuerung gerichtet.

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26Jan

Artenvielfalt fördern und Hochwasserschutz verbessern

Dritte Rinne der Furkation fertiggestellt

Furkation zwischen Caldern und SterzhausenDie Gemeinde Lahntal sorgt sich seit vielen Jahren um die Renaturierung der Lahnaue. Ende letzten Jahres wurde mit einer dritten Lahnflutmulde die Furkation zwischen Caldern und Sterzhausen vervollständig und damit eine der größten Maßnahmen dieser Art in Hessen, wenn nicht darüber hinaus. Am gestrigen Tag konnte die Reaktivierung der ehemals vorhandenen Flußgabelungen unter Teilnahme von Regierungspräsident Dr. Lars Witteck eingeweiht werden.

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26Jul

Umwelt für nachfolgende Generationen bewahren

In Lahntal gibt es über Parteigrenzen hinweg einen Konsens bei allen Maßnahmen das Bewahren unserer Umwelt für die nachfolgenden Generationen einzubeziehen.

Wichtige Themen zur Sicherung der Umwelt waren in den letzten Jahren die Renaturierung der Lahnaue beginnend bei der Furkation zwischen Caldern und Sterzhausen, fortgesetzt bei der Verlegung von Bächen, Aufbrechen der BuhnenWorterklärung Wikipedia: Buhnen und Setzen von Störsteinen in der Lahn.
Weiterhin wird der Verlauf des Oberflächenwassers bei Neubaugebieten immer mit in der Planung berücksichtigt und naturnah geplant.
Für das gesamte Lahntal gibt es einen Landschaftsplan zur Weiterentwicklung z.B. der Biotopvernetzung.
Dies hat eine besondere Wichtigkeit aufgrund des vorhandenen FFH-Gebietes rund um den Rimberg, der Lahnaue und der durch den Nabu (s.u.) gepflegten Naturschutzgebiete und Biotope.
Seit Neuestem wird nun die Nutzung der Sonnenenergie bei Baumaßnahmen verstärkt berücksichtigt.
Zudem gibt es in Lahntal aktive Umwelt- und Naturschutzgruppen:
Für die Ortsgruppe Lahntal des Nabu ist ein Schwerpunkt der praktischen Naturschutzarbeit der Biotop- und Artenschutz. Nabu Lahntal >>
Für die Ortsgruppe Cölbe, Lahntal, Münchhausen des BUND ist ein Schwerpunkt die nachhaltige und naturverträgliche Nutzung der Lahnauen. BUND Kreis Marburg >>

02Mrz

Antrag zur Verwertung des kommunalen Gehölzschnittes angenommen

Der Antrag den wir Grünen in der Gemeindevertretersitzung am 2.3.2006 zur Abstimmung stellten wurde mit großer Mehrheit angenommen. Und dies, obwohl die Beratung des Antrags im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft unter Hinzuziehung von Vertretern der örtlichen Naturschutzverbände zu sehr emotionalen Auseindersetzungen geführt hatte.

Der geänderte Beschlussvorschlag lautete:

1. Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lahntal beauftragt den Gemeindevorstand dafür Sorge zu tragen, dass der mit örtlichen Naturschutzverbänden abgestimmte Pflegeplan für Bäume und Hecken eingehalten wird und vor Beginn der Schnittsaison mit dem Bauhof abgestimmt wird.
2. Zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit ist ein Kosten-Nutzen-Vergleich aufzustellen zwischen

  • 1. den Kosten für Abtransport und Verbrennen,
  • 2. den Kosten für die Schredderung an Ort und Stelle durch einen gewerblichen Anbieter und
  • 3. den Kosten für die Schredderung an Ort und Stelle durch einen bauhofeigenen Schredder. Der Gemeindevorstand wird beauftragt, als Ergänzung zur Schredderung die Option zur Anlage von Benjeshecken auf geeigneten Flächen zu prüfen, wie sie der Agenda-Beschluss der Gemeindevertretung vom 7.5.1998 vorsieht.

    Begründung:

    Der am 22.01.2006 an die Gemeindevertretung gegebene Bericht offenbart die Notwendigkeit Verbesserungen einzuleiten. Es wurde berichtet, dass in der Baum- und Gehölzpflege u.a. nach den Wünschen der Ortsvorsteher vorgegangen, allgemein „auf den Stock gesetzt“ und der Gehölzschnitt zum Verbrennen abtransportiert wird. Hier bestehen eine Reihe von Differenzen gegenüber der bestehenden Gesetzes- und Beschlusslage. Dies bedeutet z.B., dass derzeit kein Vorgehen nach einem mit dem NaBu abgesprochenen Pflegeplan erfolgt, wie wir es als fortbestehende Praxis annehmen konnten. Für private Haushalte sorgt der Müllzweckverband, dem die Gemeinde angehört, für die Abfallentsorgung nach Maßgabe des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes und regelt auch die Verwertung des Gehölzschnitts. Für den kommunalen Gehölzschnitt wird nicht entsprechend vorgegangen. Auch wird nicht der Auftrag der Gemeindevertretung vom 7.5.1998 umgesetzt: „Eine geeignete Möglichkeit um Gartenabfälle zu entsorgen, ist zu suchen (keine Verbrennung sondern z.B Anlage von Benjeshecken).“

  • 15Dez

    Gehölzschnitt in Lahntal

    Immer wieder kommt es zu sehr radikalen Hecken- und Baumschnittmaßnahmen auf öffentlichen Grundstücken in Lahntal. Obwohl es einen mit dem NaBu abgesprochenen Pflegeplan gibt, werden unabgesprochene Maßnahmen durchgeführt.
    Zudem werden entgegen den gesetzlichen Bestimmungen Verbrennungen durchgeführt. Anfragen von Bürgern werden unzulänglich beantwortet. Genug für einen Anfrage aus aktuellem Anlass in der Gemeindevertretersitzung am 15.12.2005 genauer nachzufragen.

    Der Bauhof führt derzeit Hecken- und Baumschnittmaßnahmen in Lahntal durch. Diese geschehen sichtbar in sehr radikaler Form, so dass mehrfach Bürger an die Gemeinde und Gemeindevertreter herangetreten sind, um nach der Notwendigkeit von Art und Umfang der Maßnahme zu fragen. Da keine zufrieden stellende, im Gegenteil gar persönlich unangenehme Antworten gegeben wurden, möchten wir hier erfahren, wie der Hecken- und Baumschnitt im Sinne von Vogel- und Naturschutz so durchgeführt werden kann, dass z.B. für den Vogel des Jahres 2006, den Kleiber noch ein wenig Lebensraum übrig bleibt. In diesem Zusammenhang möchten wir zudem wissen, auf welcher Gesetzes-Grundlage der Bauhof den Abtransport von Gehölzschnitt und das Verbrennen an anderer Stelle vornimmt, während dies für uns als Bürger verboten und wir gehalten sind – wie ja auch die Gemeinde und deren Zweckverband informiert – seinen Gehölzschnitt schreddern zu lassen, um dem Naturkreislauf keine Nährstoffe zu entziehen, keine geruchsbelästigende oder klima- und gesundheitsschädliche Emmissionen zu erzeugen, und die Entstehung von naturnahen Bruträumen von Vögeln, Nagern und anderen Kleinlebewesen zu vermindern.

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